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WALL•E

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 Spiel-Infos: WALL•E
WALL•E Boxart Name: WALL•E (PAL)
Entwickler: Heavy Iron Studios
Publisher: THQ
Erhältlich seit: 19. September 2008
Genre: Action
Spieler: 1-4
Features:
HD 720p, 1080i, 1080p, Dolby Digital
Das Animationsstudio Pixar ist wohl der bekannteste und erfolgreichste Vertreter in diesem äußerst populären Bereich. Nicht nur, dass man es Jahr für Jahr schafft einen hochklassigen Film auf die Leinwand zu zaubern, auch die Zielgruppe reicht von jungen, bis hin zu älteren Zuschauern. In diesem Jahr setzen Disney und Pixar auf die Geschichte des kleinen Müllroboter WALL•E, der zwar wenig zu sprechen vermag, dafür aber dennoch die Herzen der Kinobesucher erwärmen konnte. Und wie es sich für einen großen Kinofilm gehört, kommt erneut die dazu passende Videospieleumsetzung daher, die ebenfalls auf den Namen WALL•E hört. Ebenfalls Gang und Gebe ist es bei Pixar-Filmen zudem, dass THQ die Zügel in die Hand nimmt und diese haben wiederum die Entwickler der Heavy Iron Studios an die Vorlage herangelassen, die bereits zu „Die Unglaublichen“ und zu „Ratatoullie“ ihren Beitrag leisteten. Die genannten Spiele erfüllten dabei aber stets das Klischee der typischen Filmumsetzung: Vorlagengetreu, aber nicht gerade sonderlich innovativ. Ob das auf WALL•E auch zutrifft?


 
WALL•E allein zu Hause
Die Handlung des Spiels ist auf jeden Fall schon einmal strickt an die Vorlage gehalten. In einer nahen Zukunft wird die Menschheit immer fauler, da sich nahezu jede Tätigkeit von einer Maschine ausüben lässt. Als Folge dessen liegen die Menschen nur noch faul zu Hause rum und müllen die Erde mit allerlei Resten zu. Dadurch leidet die Umwelt schließlich so stark unter der ganzen Müllbelastung, dass keine einzige Pflanze mehr auf der Erde wächst. Der Menschheit bleibt nichts anderes mehr übrig, als ins Weltall zu flüchten und dort ein trostloses Dasein auf einem übergroßen Raumschiff zu pflegen. Viele Jahrhunderte später entdecken wir den kleinen Müllroboter WALL•E, der nun schon seit über 700 Jahren seinen Dienst verrichtet und tagein, tagaus mehrere Müllwürfel anfertigt und diese stapelt. Inzwischen haben sich diese Müllwürfel zo hochhaushohen Stapeln erweitert. War WALL•E anfangs noch mit anderen Robotern seiner Klasse bei der Tat, haben viele seiner Kollegen im Laufe der Zeit ihren Dienst aufgegeben und WALL•E ist wohl einer der letzten funktionieren Roboter auf der Welt. Doch eines Tages sollen sich die Ereignisse überschlagen, als WALL•E nämlich einen kleinen Abkömmling einer Pflanze findet und kurze Zeit später eine mysteriöse Sonde namens EVE auf der Erde landet. Von nun an soll WALL•Es Leben auf den Kopf gestellt werden und es beginnt eine wahre Weltraum-Odyssee.

Haltet unseren Planeten sauber!
Ein weiteres typisches Klischee bildet WALL•E in der Wahl seines Genres. Wie bei Umsetzungen zu Animationsfilmen üblich, handelt es sich bei dem Spiel um ein klassisches, lineares Jump’n’Run, bei dem ihr abwechselnd in die Metallhaut von WALL•E und von EVE schlüpft. Das Spiel erstreckt sich insgesamt über eine Länge von neun Welten, die sich innerhalb von unter acht Spielstunden locker bewältigen lassen.
 Autor:
Stefan Böhne
Testbericht
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Leserwertung:
9.4