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The Club

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Außerdem gibt es die so genannten Skull-Schilder, die quasi als sammelbares Bonusziel dienen. Entdeckt ihr ein Schild, zerschießt es, damit ihr Punkte erhaltet und der Combo-Zähler sich erneuert. Sich Deckung zu suchen und langsam vorzutasten ist also gestrichen. Vielmehr hetzt ihr durch die Areale und eliminiert Gegner am laufenden Band oder rennt per Sprint verzweifelt weiter, bis das nächste Opfer in Sicht kommt und eure Combo gerettet ist.
 
Pro Level werdet ihr zwischen fünf und sechs dieser Events spielen. Am Ende jeder Runde entscheidet euer Ergebnis, wie ihr euch zwischen den Computergegnern platziert und ihr sammelt entsprechend Punkte für den jeweiligen Level. Und so steht ihr am Ende des Levels nur als Sieger da, wenn ihr kontinuierlich eine gute Platzierung hinlegt. Dabei gibt es verschiedene Event-Varianten. So hetzt ihr beispielsweise gegen die Uhr bis zum Ausgang oder ihr müsst wie bei einem Rennen eine Route mehrere Male ablaufen. Ein anderes Mal müsst ihr eine vorgegebene Zeit in einem begrenzten Bereich aushalten, während ihr mehrere Angriffswellen zurückschlagen müsst. Zur Unterstützung sammelt ihr Medipaks und Munitionskisten auf. Solltet ihr doch einmal das Zeitliche segnen, habt ihr je nach Schwierigkeitsgrad ein paar Extraleben parat und dürft noch einmal beginnen. Das Grundsystem der Highscorejagd bleibt dabei immer erhalten. Nachdem ihr das Stahlwerk überstanden habt, besucht ihr unter anderem noch einen verlassenen Luxusdampfer, ein Herrenhaus, einen russischen Bunker und ein wohl osteuropäisches Kriegsgebiet. Bis ihr jedoch in jedem der vier Schwierigkeitsgrade die acht Level mit Position eins absolviert habt, werdet ihr eine Weile brauchen. Dafür bedarf es einer Mischung aus Übung, Auswendiglernen und einer schnellen Reaktion.
 

 
Multiplayer-Madness
Neben dem Turnier dürft ihr euch noch an einzelnen Events versuchen und dort Highscores aufstellen. Außerdem könnt ihr eine eigene Auswahl an Events frei zusammenstellen und dabei das jeweilige Waffenset wählen. Wer über einen Gold-Account bei Xbox-Live verfügt, kann sich in einer guten Auswahl von Multiplayer-Modi austoben. Ihr könnt alleine oder im Team nach den meisten Kills eure Gefechte entscheiden oder nach Punkten spielen, wo wieder das Combo-System zum tragen kommt. Doch es gibt noch mehr Modi. Bei „Team-Siege“ verschanzt sich ein Team mit je nur einem Leben auf einem bestimmten Kartenpunkt, während das andere Team solange angreift und respawnt, bis die Verteidiger bezwungen sind. Wer über einige Runden die meiste Zeit ausgehalten hat, gewinnt das Spiel. Auch gibt es eine Art Domination-Modus in dem Basispunkte eingenommen werden müssen. Bei Team Fox-Hunt wird pro Team ein Spieler zum „Fuchs“ und muss beschützt werden. Wer zuerst den gegnerischen Fuchs erlegt, gewinnt natürlich. Wenn ihr Skullshot spielt, muss euer Team die fünf Skullshot-Schilder der Gegner finden und zerstören, beziehungsweise die eigenen schützen. Diese und andere Multiplayer-Varianten bieten abwechslungsreiche Multiplayergefechte. Alle Modi lassen sich übrigens auch mit bis zu vier Spielern im Splitscreen an einer Konsole oder über Systemlink spielen.

Multilingual
Auf den ersten Blick ist die Grafik von The Club nicht sehr spektakulär. Die Gegnermodelle wirken manchmal etwas grob, die Qualität der Texturen ist durchschnittlich und die Effekte gehen in Ordnung. Erwähnenswert ist sicherlich die große Menge an zerstörbaren Gegenständen im Spiel. Ansonsten erfüllt die Grafik jedoch einfach nur ihren darstellerischen Zweck ohne große Luftsprünge. Die musikalische Untermalung ist sehr gut gewählt und peitscht euch mit treibenden Beats durch die Level. Sehr unterhaltsam ist auch die nicht lokalisierte Synchronisation. So rufen euch die Gegner im deutschen Stahlwerk beispielsweise „Weichei“ und „Arschloch“ entgegen. Je nach Umgebung werdet ihr unter anderem noch auf Italienisch, Russisch und natürlich Englisch beschimpft.
 Autor:
Neels Behrend
Testbericht
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