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Spider-Man: Web of Shadows

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 Spiel-Infos: Spider-Man: Web of Shadows
Spider-Man: Web of Shadows Boxart Name: Spider-Man: Web of Shadows (PAL)
Entwickler: Treyarch Invention
Publisher: Activision
Erhältlich seit: 23. Oktober 2008
Genre: Action
Spieler: 1
Features:
HD 720p, 1080i, 1080p, Dolby Digital
Spider-Man ist einer der wenigen Comic-Helden, der sich einer durchaus brauchbaren Reihe an Videospielen erfreuen kann. Schon seit PlayStation-Tagen erscheinen in aller Regelmäßigkeit neue Spider-Man-Titel aus dem Hause Activision, die zwar nicht immer wirklich gut, immerhin aber nie unterdurchschnittlich waren. Das einzige, was Spider-Man Fans also zurzeit stören könnte, wäre, dass sich spielerisch zwischen den verschiedenen Teilen wenig getan hat und man so im Grunde immer wieder das gleiche tut. Aktuell soll der Spinnenmann mit Spider-Man: Web of Shadows auf der Xbox 360 seine Fans beglücken. Ob das gelingt, oder ob Spider-Man diesmal alles andere als ein Held ist, klärt der nachfolgende Test.

Der altbekannte Konflikt: Gut gegen Böse - in einer Person

Spider-Man hat es nicht leicht. Seine Freundin Mary-Jane wird ihm gewaltsam entrissen und neben der Bedrohung durch allerlei Bösewichte muss er sich auch mit einer selbst verschuldeten Bedrohung herumschlagen. Er kann nämlich statt in seinem roten Standardanzug auch in einem schwarzen, bösen Anzug kämpfen, der ihm noch größere Kraft verleiht. Leider korrumpiert das auch seinen Geist und daher hat er Mary-Jane versprochen, diesen Anzug nie wieder zu verwenden. Dass ihm viel daran liegt, ein seiner Freundin gemachtes Versprechen einzuhalten, das sollte man schon meinen, doch im Endeffekt liegt es dann doch in der Hand des Spielers, ob er wie versprochen stets nur mit den guten Kräften Spider-Mans kämpfen möchte, oder ob er per Druck auf den Analogstick in das schwarze Kostüm schlüpfen möchte. Diese Entscheidung hat durchaus spielerische Konsequenzen, denn das Spiel verteilt Erfahrungspunkte, mit denen man neue Moves freischalten kann, abhängig davon, ob man im roten oder schwarzen Kostüm über die Straßen zieht.


 
Simple Steuerung
Die Steuerung des Spiels ist relativ simpel gehalten. Mit dem linken Analogstick bewegt man Spider-Man durch die Stadt und, wenn man lange genug in Richtung einer Häuserwand drückt, auch eine Häuserwand hoch. Der A-Knopf lässt den Spinnenmann springen und ein weiterer Druck auf A in der Luft ermöglicht einen Doppelsprung. Dass man diese Technik nicht allzu oft einsetzen dürfte, liegt an dem mittlerweile obligatorischen Schwingen. Hält man RT gedrückt, so schießt Spider-Man ein Spinnennetz hoch oben an Häuserwände und kann so in bedeutend höherer Geschwindigkeit durch die Stadt schwingen. Im Mittelpunkt des Spiels steht abermals das Kämpfen und hier ist vor allem der X-Knopf zum Angriff geeignet. LT ermöglicht es, nicht nur alle gegnerischen Spielfiguren mit einem roten Highlight zu versehen, sondern überdies visiert man mit diesem Trigger den nächstgelegenen Bösewicht an. Das führt nicht nur dazu, dass die Kamera ihn immer im Sichtfeld behält, sondern ermöglicht außerdem eine Art Homing-Attack. Drückt man auf den Y-Knopf, so beschießt Spider-Man den anvisierten Gegner mit einem Spinnennetz und zieht sich so zu ihm.
 Autor:
Tobias Schmitz
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
7.3