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skate.

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 Spiel-Infos: skate.
skate. Boxart Name: skate. (PAL)
Entwickler: Electronic Arts Canada
Publisher: EA Sports
Erhältlich seit: 27. September 2007
Genre: Sport - Skateboard
Spieler: 1-4 (Offline), 1-6 (Online)
Features:
720p/1080i/1080p, Xbox Live, DD 5.1
Seit Ende der neunziger Jahre dominiert Tony Hawk nicht nur das reale, sondern auch das virtuelle Geschehen auf dem Skateboard. Neversofts Vorzeigefranchise hat trotz jährlich guter Verkaufszahlen nur wenig Konkurrenz angezogen, doch kein Spiel konnte qualitativ oder verkaufszahlenmäßig an den Skater-Giganten heranragen. Doch mit der Zeit treten Ermüdungserscheinungen auf und mittlerweile ist auch die Tony Hawk-Reihe alles andere als frisch. Ausgerechnet EA versucht nun den Frontalangriff auf das Ass auf vier Rollen und möchte mit skate. ein eigenes Skateboardspiel etablieren. Da das Unternehmen eigentlich nicht gerade bekannt für Innovation ist, liegt die Vermutung nah, dass man sich eng am gut gemachten Tricksystem der Tony Hawk Reihe orientiert hat. Doch schafft EA den Kickstart aus dem Windschatten des Genreprimus oder setzt sich die jahrelange Erfahrung vonseiten Neversofts gegen den Riesen durch?

Hals- und Beinbruch
skate. kommt, für EA eigentlich unüblich, ohne einen eigenen großen Skatestar als Frontmann daher. So bleibt dem Spieler zu Beginn des Spiels nichts anderes übrig, als sich einen eigenen Skater zu erstellen, mit dem man fortan durch die Gegend rollen möchte. Wie man es von den meisten großen Sportspielen gewohnt ist, stehen einem hierzu allerlei Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung. Egal, ob der Skater eher muskulös oder zierlich, dicklich oder schlank sein soll, egal ob einem die Frisur oder der Hauttaint nicht passt, alle optischen Parameter lassen sich detailreich mit Hilfe der zugehörigen Menüs einstellen. Hat man seinen Skater schlussendlich erschaffen, mit einem Namen versehen und gespeichert, kann man sich auch schon in den Hauptmodus des Spiels, den Karriere-Modus stürzen. Hier erwartet den Spieler zunächst ein umfangreiches Einführungsvideo, das die Hintergrundgeschichte des Spiels erzählen soll. Dieses Video wurde mit realen Schauspielern gedreht, womit schon einmal klar ist, dass man die meiste Zeit den eigenen Skater nicht zu sehen bekommt. Bevor man selbst die Kontrolle über das Board übernehmen kann, verunglückt das virtuelle Ebenbild nämlich bei eben jenem riskanten Sport und landet umgehend auf der Intensivstation. Der Zustand ist schlecht und zu allem Überdruss wird man noch von einem im Endeffekt eher lästigen Freund begleitet, der immer die Kamera auf einen hält und einen selbstverständlich trotz des schlimmen Zustandes immer auf dem Laufenden hält, wie schlecht es einem denn wirklich geht und welche grausamen Dinge die Schnibbelmeister in der nächsten Zeit an einem vornehmen zu gedenken. Ohne die Möglichkeit sich zu wehren landet man also nach einiger Zeit schlussendlich unterm Messer und wird ausgerechnet am Fuß operiert. Doch wie durch ein Wunder überlebt man die ganze Prozedur und kann sich – als Spieler durchaus köstlich amüsiert – dran machen, frisch genesen die Spitze des Skatesports zu erreichen.
 Autor:
Tobias Schmitz
Testbericht
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Leserwertung:
8.5