Xbox 360 » Tests » P » Pflanzen gegen Zombies: Garden Warfare (Xbox One)

Pflanzen gegen Zombies: Garden Warfare (Xbox One)

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...
 Spiel-Infos: Pflanzen gegen Zombies: Garden Warfare (Xbox One)
Pflanzen gegen Zombies: Garden Warfare Boxart Name: Pflanzen gegen Zombies: Garden Warfare (Xbox One) (PAL )
Entwickler: PopCap Games
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 27. Februar 2014
Genre: Shooter - 3rd Person
Spieler: 2 -24
Features:
SmartGlass- & Kinect-Unterstützung

Unserem Redakteur Robert Stotzem lag Pflanzen gegen Zombies: Garden Warfare für Xbox One vor. Abweichungen im Test zu den Fassungen der anderen Konsolenversionen sind daher nicht ausgeschlossen.

 
Dreckige Grabenschlachten mit scharfen Geschossen über euren Köpfen und explosiven Granaten an euren Füßen. So könnte man wohl fast alle Shooter der letzten Jahre beschreiben und jeder hätte daraufhin das selbe grau-braune Bild vor Augen. PopCap Games schert sich jedoch bekanntermaßen nicht um Genre-Stereotypen, was sie auch mit ihrem neuen Spin-Off der Pflanzen gegen Zombies-Franchise erneut unter Beweis stellen. Diese Garden Warfare ist kunterbunt und humorvoll. Doch hat man mit den stilistischen Konventionen auch das qualitative Fundament der Konkurrenz ignoriert?

Nicht totzukriegen
Mit dem Erfolg der Smartphones sind einige Spiele ins Rampenlicht gerückt, die sich mittlerweile zu echten Millionensellern entwickelt haben. Darunter befinden sich zweifelsohne die Vorgarten-Schlachten zwischen den fröhlich dreinschauenden Pflanzen und ihren untoten Erzfeinden. Die große Fanbase und zahlreiche Ableger auf allen möglichen Plattformen, sind der beste Beweis dafür. Aus Sicht eines Publishers ist es da nur die logische Konsequenz, das Potential auch abseits des Tower Defense-Ursprungs zu nutzen. Dass die Erfolgsgeschichte von Plants vs. Zombies ausgerechnet mit einem Shooter fortgeführt werden soll, sorgte dann jedoch im ersten Moment für universelle Verwunderung. Kann sich der ikonische Charme wirklich auch in einem reinen Multiplayer-Shooter durchsetzen? Hat das noch etwas mit der Vorlage gemeinsam?
Der Sprung in die dritte Dimension
Nach einigen Matches zweifel ich nicht länger: Garden Warfare fängt den Stil der Reihe perfekt ein und überträgt ihn gekonnt auf einen Third-Person-Shooter, der viel Wert auf Strategie und Teamarbeit legt. Die Gemeinsamkeiten fangen schon bei den Spielmodi an, welche einige ikonische Ideen der Serie übernehmen. Eine der wichtigsten Anlaufstelle für euch, um das traditionelle PvZ-Spielerlebnis zu bekommen, ist "Gärten und Friedhöfe". Ähnlich wie im durch Battlefield bekannten Rush-Modus liegt es hier am Zombie-Team auf einer mehrstufigen Karte, nacheinander eine Handvoll Knotenpunkte zu erobern, um schließlich ein finales Ziel anzugreifen. Die Chlorophyll-Krieger sollen genau dies verhindern und die faulige Horde möglichst früh stoppen. Doch es handelt sich nicht um eine bloße Kopie. Um die Punkte für euch zu gewinnen, ist es etwa nicht nötig eine Bombe oder ähnliches zu zünden. Befinden sich mehr Zombies als Pflanzen im Zielbereich, wächst ein Grabstein an der Stelle. Ist dieser vor dem Zeitlimit vollständig errichtet, beginnt der Kampf am nächsten Ort. Die letzte Aufgabe weicht von diesem Konzept je nach Karte auf eine unterschiedliche Art ab. Um zu guter Letzt einen riesigen Sonnenblumen-Leuchtturm zu zerstören, müssen die Zombies den Stamm des Riesengewächs angreifen. Crazy Daves Villa ist erobert, sobald fünf Hirnfresser durch die Vordertür gelangt sind. Während der laufenden Partie muss deshalb ständig die Strategie geändert werden. Nett! Die Karten sind zwar leider nicht besonders zahlreich, dafür aber clever aufgebaut. Es gibt stets mehrere Wege, um zu flankieren, sowie erhöhte Positionen für den entscheidenden strategischen Vorteil. Es liegt letztlich an den versprochenen kostenlosen Zusatzpaketen, der nach ein paar Stunden einsetzenden Monotonie entgegenzuwirken. Auf einer anderen, aber ebenso guten wie kleinen, Gruppe von Maps, könnt ihr "Teamsieg" spielen. Hierbei handelt es sich um das klassische Team-Deathmatch: Das Team, welches zuerst 50 Kills erzielt, gewinnt. Abseits von diesen zwei kompetitiven Modi, gibt es leider nur noch "Gartenkommando", welches auf einen direkten Wettstreit zwischen den Spielern verzichtet.
 Autor:
Robert Stotzem
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
-