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Need for Speed: Shift

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 Spiel-Infos: Need for Speed: Shift
Need for Speed Shift Boxart Name: Need for Speed: Shift (PAL)
Entwickler: Slightly Mad Studios
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 17. September 2009
Genre: Racer - Simulation
Spieler: 1, Online 2-8
Features:
HDTV 720p/1080i/1080p, DD, Force-Feedback
Die Marke Need for Speed ging die letzten Jahre aufgrund von fehlender Innovation stark den Bach runter. Nach gefühlten zehn ähnlichen Titeln wurde es auch Electronic Arts zu bunt, denn neben der Kritik von Presse und Fans sanken auch die Verkäufe stark. Kein Wunder also, dass kurzerhand ein neues Entwicklerteam für die wertvolle Marke Need for Speed bestimmt wurde. Die Slightly Mad Studios wurden mit der Entwicklung von dem inzwischen 13. Teil namens Need for Speed: Shift beauftragt, welches Anfang 2009 zusammen mit Need for Speed: Nitro angekündigt wurde. Unter den skeptischen Augen der Allgemeinheit präsentierte sich der Titel seit der Ankündigung in extravaganter Klasse. Die Macher von GT Legends und GTR 2 verwandelten Need for Speed: Shift in eine echte Augenweide und kurze Zeit später wurden schon Vergleiche zu Gran Turismo 5 und Forza Motorsport 3 gezogen. Doch um was handelt es sich genau bei Need for Speed: Shift? Auf der einen Seite sieht es nach einem Arcade Racer aus und auf der anderen Seite sieht man viele Elemente einer Simulation. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen und dafür gibt es einige Gründe, die ihr auf den folgenden Seiten aufgelistet bekommt.
 
Action & Fun
Bereits auf der GamesCom versicherten uns die Produzenten von Need for Speed: Shift, dass der Racer entwickelt wurde, um Action und Spaß in den Vordergrund zu stellen. Das Grundgerüst von Need for Speed: Shift ist ähnlich wie bei reinen Simulationen, das heißt ihr fahrt Rennen auf geschlossenen Strecken in realistischer Umgebung mit möglichst realitätsnahem Fahrverhalten. Doch diese Elemente alleine bringen nicht den benötigten Spaß mit sich, sodass sich das Entwicklerteam dazu entschlossen hat, auch ein paar alte Need for Speed Elemente einzubauen. So könnt ihr an Drift-Wettbewerben teilnehmen, Herausforderungen gegen andere Fahrer annehmen, Zeitattacken fahren oder euer Auto mächtig aufmotzen. Ähnlich wie bei einer echten Simulation gibt es bei den insgesamt 72 auszuwählenden Autos verschiedene Klassen. Diese reichen von Stufe 1 bis 4 und einer Sonderrubrik für Drift-Autos. Die Autos besitzen auch einen Leistungsindex, den ihr mit Ausrüstungsgegenständen erhöhen könnt, doch die Auswirkung der Teile wurde sehr gering gehalten. Das war auch das Ziel des Teams, denn sie wollten kein Spiel für Renningenieure programmieren, sondern ein allgemein verständliches Rennspiel. Tatsächlich könnt ihr nur wenige Tuningoptionen an euren Autos vornehmen. Dabei handelt es sich um einfache Standardwerte wie den Federdruck oder Einstellungen am Kotflügel. Insgesamt sehr überschaubar und es bewahrt Spieler vor nervige Spielstunden an Einstellungen, wie es desöfteren bei echten Simulationen vorkommt.



Generell haben sich die Slightly Mad Studios speziell darum bemüht, alle Kritikpunkte einer echten Simulation aus der Welt zu schaffen. Zum einen wäre da der Prozess der Autobeschaffung. Während man bei echten Simulationen à la Forza Motorsport oder Gran Turismo gerne mal verzweifelt, weil einem ständig das nötige Kleingeld für das passende Auto fehlt, wurde bei Need for Speed: Shift ein ganz anderer Weg eingeschlagen. Wenn ihr euch ein Auto kauft und dieses aufrüstet, bekommt ihr im Falle eines Verkaufs das gesamte Geld wieder zurück! Ein sensationelles Feature, welches dem Spieler erlaubt wirklich alle Autos nach Belieben auszuprobieren, denn euer Geld wird nicht verschwendet.
 Autor:
Dominic Ruthardt
Testbericht
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Leserwertung:
8.6