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Mittelerde: Mordors Schatten (One)

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 Spiel-Infos: Mittelerde: Mordors Schatten (One)
Mittelerde: Mordors Schatten Boxart Name: Mittelerde: Mordors Schatten (One) (PAL)
Entwickler: Monolith Productions
Publisher: Warner Bros. Interactive Entertainment
Erhältlich seit: 20. November 2014
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1
Features:
keine

Dieser Test basiert auf der Xbox One-Version von Mittelerde: Mordors Schatten. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden Xbox 360-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen. 

"Ein Ring sie zu knechten,
sie alle zu finden,
ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.
Im Lande Mordor, wo die Schatten drohen."

Nach der Veröffentlichung der Tolkien-Saga in den Kino´s dieser Welt, kennen diese Zeilen nicht nur eingefleischte Mittelerde-Fan-Nerds. Monolith Production sorgt nun für neue Geschichten aus Mittelerde und lässt uns an der Vorgeschichte zur klassischen Herr der Ringe-Trilogie teilhaben. Wenn ihr also schon immer wissen wolltet, wie Sauron in der Lage war Mordor wieder aufzubauen und seine Armee aus Orks auf die Beine stellen konnte, wird in Mordors Schatten darauf die Antworten finden.

Der Tod ist wieder einmal nur der Anfang...
Wie schon bei einem meinem ersten Test zu Murdered: Soul Suspect, startet das Spiel mit dem Ableben der Hauptfigur Talion und entwickelt so schon fast etwas wie eine lustige Tradition. Schuld daran ist allerdings nicht die Unfähigkeit des Spielers, sondern der Storywriter bei Monolith Productions. So dienen eure ersten Kampfversuche dazu euch mit der Steuerung vertraut zu machen, bevor eben das unweigerliche Ende bevorsteht und ihr durch die Schwarze Hand, einem Diener Saurons, sterbt und doch nicht tot seid. Zu Verantworten hat diese Misere das Blutritual, durch das ihr ermordet wurdet. Nun wandelt ihr zwischen den Welten und lernt einen elbischen Schmied kennen, den in der Vergangenheit das selbe Schicksal ereilt hat. Er versorgt euch  mit nützlichen Hinweisen und zeigt euch eure neuen Fähigkeiten als wandelner Rachegeist, der von nun an Mordor heimsucht und für reichlich tote Uruks verantwortlich ist. Ansonsten trefft ihr neue und auch alte Bekannte. Gollum, der wieder seine eigenen Ziele verfolgt, darf natürlich auch nicht fehlen.
Spielerisch werdet ihr und Talion so ziemlich ins kalte orkische Wasser geworfen und müsst euch erst einmal selber am schwarzen Tor in Mordor zurecht finden. Ein Blick auf die Map wird viele Spieler sicher zuerst ziemlich verwirren, da dort eine große Menge Symbole aufblinken. In Gelb werden die Hauptmissionen angezeigt. Rote Markierungen zeigen euch spezielle Events, in denen ihr den Ruf und die Macht der Orkhäuptlinge schwächen könnt. Später im Spiel findet ihr jedoch von den Hauptmissionen bis zu den sammelbaren Gegenständen so ziemlich alles auf eurer Map. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass ihr zuerst alte geisterhafte elbische Schmiedetürme wieder aktiviert. Dazu wechselt ihr als Talion in die Geisterwelt und erklimmt die Türme. Hört sich bekannt an? Stimmt, dieses Verfahren wurde von den Assassinen in die Spielewelt der Neuzeit eingeführt und fand zuletzt auch bei den Wachhunden, ebenfalls von Ubisoft, reichlich Verwendung. Nach Aktivierung der Schmiedetürme, seht ihr also alle Sammelitems und Events in einem kleinen Gebiet rund um den Turm. Für Beschäftigung ist also gesorgt.
 Autor:
Dominik Weber
Testbericht
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Leserwertung:
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