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Lost - Das Spiel

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 Spiel-Infos: Lost - Das Spiel
Lost - Das Spiel Boxart Name: Lost - Das Spiel (PAL)
Entwickler: Ubisoft Montreal
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 28. Februar 2008
Genre: Adventure
Spieler: 1
Features:
720p/1080i/1080p, Dolby Digital
Lost – Das Spiel - Nun landet der Flug Oceanic 815 mit den bekannten Gesichtern aus der Serie auch auf den Konsolen. Ob sich der Landeanflug als wild und aufregend, mit anschließend sanfter Landung entpuppt oder doch eher als träger Rundflug mit Bruchlandung wird euch dieser Test näher bringen. Wer Lost kennt, der wird es in den meisten Fällen auch lieben. Dem Bann dieser Serie können sich nur die wenigstens entziehen, da sich die Story wie ein langer Krimi in alle Richtungen entwickelt und einfach jede Menge Gesprächsstoff hergibt. Genau aus diesem Grund sind die Erwartungen an das Spiel zur Serie und die damit zusammenhängenden Story sehr hoch. Es wird Spannung und dieser gewisse Lost-typische Überraschungseffekt erwartet, doch ob dieser nun auch eintritt, das liegt noch im Unklaren. Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, haben wir uns also hingesetzt und uns durch den Dschungel geschlagen, mit einem Haufen Irrer auf einer Insel gequatscht und einen ganzen Berg Kokosnüsse gesammelt.

Die Bruchlandung?
Die Storyline des Spiels setzt in etwa an der gleichen Stelle ein, wie die der Serie, was bedeutet, dass sich der Hauptcharakter Elliot im Flug 815 der Airline Oceanic auf dem Weg von Sydney nach Los Angeles wiederfindet. Nach einer kurzen Sequenz bricht auch schon Chaos aus und das Flugzeug bricht in zwei Hälften. Bevor man überhaupt richtig realisiert, was grade passiert ist, liegt man auch schon zwischen Palmenblättern auf dem Boden einer Insel. Hier wird man in die Grundprinzipien der Steuerung eingeführt und langsam an die Story herangeführt. Während man also Vincent, einem Hund, kreuz und quer durch den Dschungel hinterher hastet, fällt auch schon das erste Mal die etwas unglücklich gewählte Kameraperspektive auf, die grandioser Weise den Blickkontakt zum Hund immer wieder abreißen lässt. Ist der Köter einmal zwischen dem ganzen Grün verschwunden, stellt es sich recht kompliziert dar, ihn wiederzufinden. Helfen soll da das Bellen des Hundes, was sich akustisch aber nur sehr schwer lokalisieren lässt und somit leider keine große Hilfe darstellt. Hat man es aber nun endlich geschafft dem Hund zu folgen, trifft man bereits den ersten bekannten Charakter aus Lost. Kate steht mitten im Wald, also spricht man sie in der Hoffnung Hilfe zu erhalten einfach mal an. Statt Hilfe gibt es aber eine Abfuhr, also weiter durch den Dschungel, bis man an den Strand kommt. Am Strand spielt sich in der TV-Serie anfangs der Großteil der Geschichte ab, im Spiel verbringt man große Teile in Höhlen und im Dschungel.
 

 
Problem bei den ersten Gesprächen mit Absturzkollegen ist, dass Elliot leider keine Ahnung hat, was vorher geschehen ist. Durch den Sturz scheint er unter einer Art Amnesie zu leiden. Das Suchen von Erinnerungsfetzen und Komplettieren seines Gedächtnisses stellt die Hauptaufgabe des Spiels dar. Unter anderem findet sich die Kamera als Hilfsmittel, da Elliot immer wieder so genannte Flashbacks, also kurze Ausflüge in seine Vergangenheit unternimmt, wo man nun Fotos von einem bestimmten Motiv machen muss, um seiner Erinnerung auf die Sprünge zu helfen.
 Autor:
Robin Hellmann
Testbericht
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Leserwertung:
5.5