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Kane & Lynch 2: Dog Days

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 Spiel-Infos: Kane & Lynch 2: Dog Days
Kane & Lynch 2: Dog Days Boxart Name: Kane & Lynch 2: Dog Days (PAL (dt.))
Entwickler: IO Interactive
Publisher: Square Enix
Erhältlich seit: 20. August 2010
Genre: Shooter
Spieler: 1-8
Features:
keine
Was könnte eigentlich noch gefährlicher und unberechenbarer sein, als ein gut bewaffneter Psychopath? Natürlich ein durchgeknallter Psychopath mit einem nicht minder gefährlichen Partner.  Nach dieser einfachen Formel hat IO Interactive, das Team hinter Hitman, im Jahre 2007 wohl Kane und Lynch ersonnen, eines der ungewöhnlichsten Action-Game-Duos überhaupt. Während Lynch mit Wahnvorstellungen und Tabletten zu kämpfen hatte und Kane erst sein Geld und dann seine Familie an rachsüchtige Söldner zu verlieren drohte, wurde der Spieler von der Dynamik durch ihr erstes Spiel auf eine wilde Action-Achterbahn mitgenommen. Dies war teilweise auch nötig, den unausgereifte Spielmechanik und ein paar weitere Kleinigkeiten haben dem ambitionierten Titel leider etwas den Wind aus den Segeln genommen, trotz wirklich guter Ideen. Doch der Nachfolger sollte natürlich alles besser machen und endlich den Erfolg bringen. Jetzt sind die beiden mit „Kane & Lynch 2: Dog Days“ endlich zurück und geändert hat sich tatsächlich einiges. Nur leider nicht alles zum besten.
Erstens kommt es anders...
Aber was passierte nach den relativ endgültigen Ereignissen aus „Dead Men“ nun eigentlich? Die Story nimmt keinen direkten Anschluss daran, sondern setzt einige Zeit später an. Die Wege der beiden kreuzen sich in Shangai wieder, wo Lynch schon einige Zeit lebt und Kane zu einem gemeinsamen Job einspannt. Ein einfaches Waffengeschäft, das viel Geld für wenig Aufwand bringen soll. Dass natürlich überhaupt nichts läuft, wie geplant und die beiden sich schon Minuten nach Kanes Ankunft einen Haufen Ärger einhandeln, versteht sich von selbst. Ob nun im Koop-Modus zwei Spieler die beiden Rollen übernehmen oder Kane von der K.I. gesteuert wird, die Kampagne verläuft gleich. Eigentlich will Lynch nur im Milieu eine kleine Sache regeln und schon stecken die beiden in einem handfesten Feuergefecht. Schon in den ersten Schießereien merkt man, dass die Steuerung und das Deckungssystem deutlich verbessert wurden. Auf Knopfdruck presst man sich an eine Wand,  hinter eine Theke, ein Auto oder was immer in Reichweite ist und kann entweder blind feuern oder sich zielend herauslehnen. Problemlos wechselt man zu einer anderen Schussposition oder hechtet zu einer anderen Deckung. So schießt man sich relativ unbeschadet durch die ersten Wellen von Kriminellen, die durch die schmutzigen kleinen Gassen streifen. Erlittener Schaden wird regeneriert, wenn man sich lange genug in Deckung hält. Aber Vorsicht: Brüchiges Material wie Holz ist schnell zerschossen und entblößt euch vor dem Gegner. Wenn Lynch doch einmal zu viele Treffer einsteckt, fällt er überrumpelt zu Boden, kann aber noch im Liegen schießen und versuchen sich zur nächsten Deckung zu schleppen oder wieder aufzustehen. Im Koop-Modus darf man den Partner sogar wiederbeleben, wenn es mal schief ging.
 Autor:
Neels Behrend
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
6.7