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Guitar Hero: Van Halen

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 Spiel-Infos: Guitar Hero: Van Halen
Guitar Hero: Van Halen Boxart Name: Guitar Hero: Van Halen (PAL)
Entwickler: Neversoft Entertainment
Publisher: Activision
Erhältlich seit: 19. Februar 2010
Genre: Musik & Rythmus
Spieler: 1-4
Features:
Unterstützt Gitarre, Bass, Schlagzeug, Mikro
Wer glaubt der Name Van Halen steht für einen holländischen Fußball-Spieler, dem könnte man gleich zwei Bildungslücken unterstellen. Zum einen die sportliche Wissenslücke über die rivalisierende Fußballnation von nebenan, die man sich durchaus erlauben kann, zum anderen aber was sich musikalisch für ein Abgrund auftut, sollte man mit dem Namen Van Halen nichts verbinden können, ist schon weitaus erschreckender. Immerhin ist das unglaubliche Gitarrentalent Eddie Van Halen eine Ikone des beliebtesten Zupf-Instruments und hat maßgeblich zu dem beigetragen, was man früher noch großzügig unter dem Begriff „Rock-Musik“ zusammengefasst hat. So gesehen, ist es eigentlich durchaus angebracht der gleichnamigen Band um diesen Mann eine eigene Guitar Hero-Episode zu widmen. Doch bringt das die stagnierende Serie weiter?


 
Altes Spiel, neue Töne
Guitar Hero: Van Halen packt die gesammelten Features der Seriengeschichte natürlich wieder mit auf die Scheibe, so dass kreative Naturen sich beispielsweise im Editor und mit der Jam-Session vergnügen können, um eigene Kreationen mit Plastik-Gitarre oder -Drums zu erstellen. Da sich das Feature aus den vorangegangenen Titeln nicht wirklich verändert hat, bleibt es für Serienkenner wohl uninteressant. Gitarren-Profis werden dafür aber an der Track-Auswahl viel Freude haben. Die umfangreiche Zusammenstellung der vielen Van Halen-Hits, wie unter anderem „Jump“ oder „You Really Got Me“, bietet auf entsprechendem Schwierigkeitsgrad auch für Profis einige Herausforderungen. Besonders spaßig sind hier die einzigartigen Gitarren-Soli von Eddie Van Halen, die es ebenfalls als eigenständige Tracks auf die Scheibe geschafft haben. Natürlich dann nur als Gitarren-Part spielbar. Insofern macht Guitar Hero hier seinem Namen dann auch wieder alle Ehre, denn selbst die paar Gast-Tracks des Spiels wurden klar erkennbar nach ihrer Gitarrenqualität ausgesucht. Unter anderem mit dabei: Foo Fighters, Blink 182, Queen, Judas Priest, Billy Idol und Queens of the Stone Age. So schrammelt man sich dann also in der Kampagne im Wechsel entweder durch die Van Halen-Stücke aus quasi drei Jahrzehnten oder eben eine Gastauswahl und versucht dabei möglichst viele Punkte aus den bunten Farben rauszuhämmern und schlussendlich die fünf Sterne für eine gute Vorstellung abzugreifen. Die Bühnenperformance bietet dabei nichts aufregend neues, fällt aber beim hübsch designten Van Halen-Ensemble positiv auf. Die Band ist gut getroffen und tritt je nach Titel sogar auch im 70er-Jahre-Look auf.
 Autor:
Neels Behrend
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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