Xbox 360 » Tests » F » Far Cry 3: Blood Dragon

Far Cry 3: Blood Dragon

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...
 Spiel-Infos: Far Cry 3: Blood Dragon
Xbox Live Arcade - Far Cry 3: Blood Dragon Boxart Name: Far Cry 3: Blood Dragon (PAL)
Entwickler: Ubisoft Montréal
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 01. Mai 2013
Genre: Shooter - Ego Shooter / FPS
Spieler: 1
Features:
benötigt nicht das Hauptspiel
Ihr habt letztes Jahr auf Far Cry 3 verzichtet, weil euch die Story rund um illegalen Drogen- und Menschenhandel angeödet hat? Da kommt das Spin-Off Blood Dragon vielleicht gerade recht. Diese Vision des Jahres 2007 entführt euch auf eine Cyber-Insel voller Robo-Mutanten und 80er-Jahre-Klischees. Doch wie gut wurde diese spielbare Hommage an die Actionfilme der Zeit umgesetzt? Wir haben uns mit zahlreichen Blutdrachen gekeilt und verraten es euch.

Mark IV Cyber Commando zu Ihren Diensten!
Sergeant Rex 'Power' Colt hatte eigentlich schon das Zeitliche gesegnet, doch wurde er als Cyborg-Soldat wiederbelebt, um eine vom Atomkrieg zerstörte Welt zu retten. Sein ehemaliger Verbündeter Sloan hat es sich nämlich zur Aufgabe gemacht, diese als neuer Gott zu regieren. Er wäre kein 80er-Jahre-Superschurke, würde er zu diesem Zweck keine ultimative Waffe nutzen. Hier kommen die titelgebenden Blutdrachen ins Spiel, welche selbst angesichts der Cyber- und Robo-Fauna besonderen Eindruck schinden. Laserstrahlen sei Dank! Ihr macht euch also auf zu seiner Insel-Basis und nutzt dabei die Fähigkeiten, welche euch euer Mark IV Cyber Commando-Körper beschert, um immer größere Explosionen zu verursachen, die immer größere Gegner erledigen.

Besonders originell klingt diese Hintergrundgeschichte nicht, aber das ist auch nicht das Ziel von Ubisoft Montreal. Viele Aspekte des Spiel zitieren Klischees der 80er Jahre. Angefangen bei künstlichen Augen à la Terminator, über coole Oneliner nach erledigten Gegnern bis hin zu einer Trainings-Montage, die den Helden auf den Endkampf vorbereitet (und eine, sagen wir mal "außergewöhnliche", Erotik-Szene enthält). Auch die Handlung selbst arbeitet jeden bekannten Storytwist ab, immer mit einer ordentlichen Portion Humor. Natürlich stirbt der Kamerad und Freund von Colt zu Beginn und die obligatorische sexy Blondine will erobert werden. Wer sich mit der Filmbibliothek des Jahrzehnts auskennt, wird also seine helle Freude mit all diesen Anspielungen haben. Alle anderen werden sicher auch das ein- oder andere Mal schmunzeln, sollten aber gewarnt sein: Spannung kommt hier nie auf. Dazu kommt so manche dramaturgische Schwäche. So wird das finale Aufeinandertreffen mit Sloan etwa nur als eine der, zugegebenermaßen unterhaltsamen, 16 Bit-Standbild-Sequenzen dargestellt.
 Autor:
Robert Stotzem
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
-