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Fantasia: Music Evolved (One)

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 Spiel-Infos: Fantasia: Music Evolved (One)
Fantasia: Music Evolved Boxart Name: Fantasia: Music Evolved (One) (PAL)
Entwickler: Harmonix Music Systems
Publisher: Disney Interactive Studios
Erhältlich seit: 23. Oktober 2014
Genre: Musik & Rhythmus
Spieler: 1-2
Features:
Kinect erforderlich

Dieser Test basiert auf der Xbox One-Version von Fantasia: Musik Evolved. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden Xbox 360-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen. 

Klassische Musik, Tanzende Pilze, schuftende Besen, frohlockende Sagengestalten, ein großer Zaubermeister und eine kleine Maus, die ihre Macht über die Magie bei weitem überschätzt. Das sind wohl die Bilder, die man vor Augen hat, wenn man „Fantasia“ hört oder liest. Vielleicht kommt einem noch Der Zauberlehrling in den Sinn, den man, mit ganz viel Pech, in der Schule auswendig lernen musste. Das ist ja auch alles richtig, allerdings nichts, über das wir auf Gaming-Universe schreiben würden. Oder doch? Heute ausnahmsweise schon, da wir für euch das neueste Spiel von Harmonix, den Machern der Dance Central-Reihe, in Zusammenarbeit mit Disney getestet haben. Fantasia: Music Evolved ist ein Musikspiel, das dort weitermachen soll, wo die Filme Fantasia und Fantasia 2000 aufgehört haben. Nehmen Harmonix damit die Rolle von Yen Sid, dem allmächtigen Zaubermeister ein, der mit seiner Magie zu überzeugen weiß oder doch die von Mickey des Zauberlehrlings, der sich zu viel zumutet und am Ende besser doch bei seinen sicheren und gewohnten Zauberkünsten geblieben wäre? Vorhang auf!

Tanz- oder Rhythmusspiel?
In Fantasia: Music Evolved schlüpft ihr in die Rolle eines neuen Zauberlehrlings, der nach und nach lernt mit seiner Magie die Musik zu beeinflussen. Dafür stellt man sich vor den Kinect Sensor wie ein Dirigent auf seinem Podium. Percy, den man nicht persönlich kennen lernt, begleitet den Spieler zunächst durch eine Reihe von Übungssequenzen, in denen man die verschiedenen Arten kennen lernt Musik zu spielen und zu mischen.
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Sehr angenehm ist dabei die Tatsache, dass das gesamte Spiel auf Deutsch übersetzt wurde, wodurch auch das jüngere Publikum sicher an das Spiel herangeführt wird. Zu den verschiedenen Einsätzen der Arme zählen Streichbewegungen, Drück- und Halteeinsätze. Die Arme müssen bei Streichbewegungen in die mit Pfeilen angezeigte Richtung geführt werden. Dabei ist es egal welcher Arm und welche Hand letztendlich die Bewegung ausführt. Wichtig ist nur, dass man, ähnlich wie bei Guitar Hero oder anderen Musikspielen, in dem Moment die Bewegung ausführt, in dem die leuchtenden Kugeln auf die entsprechenden Pfeile oder Kreise treffen. Kreise signalisieren Halte- oder Drückeinsätze. Dabei wird die Hand nach vorne geschoben und darüber hinaus bei Halteeinsätzen solange gehalten, bis der Kreis verschwindet. Besonders spaßig und engagierend wird es, wenn man schwierigere Lieder auswählt, die viele kleine Bewegungen gleichzeitig voraussetzen. Das Spiel ist sehr gut darin die Bewegungen zu registrieren, obwohl es, wie bereits gesagt, keine Vorgaben macht mit welcher Hand man welche Bewegung ausführen muss. Das ganze verschlechtert sich nur dann, wenn man im Sitzen spielt. Hier werden Bewegungen, die über den Körper geführt werden, beispielsweise eine Streichbewegung von oben links nach unten rechts, nicht immer registriert.
 Autor:
Tosha Klotz
Testbericht
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Leserwertung:
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