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Disney Infinity 2.0: Marvel Super Heroes (One)

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 Spiel-Infos: Disney Infinity 2.0: Marvel Super Heroes (One)
Disney Infinity 2.0: Marvel Super Heroes Boxart Name: Disney Infinity 2.0: Marvel Super Heroes (One) (PAL)
Entwickler: Avalanche Software
Publisher: Disney Interactive Studios
Erhältlich seit: 18. September 2014
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1 - 2
Features:
Figuren-Portal

Dieser Test basiert auf der Xbox One-Version. Kleinere Abweichungen im Vergleich zu den anderen Konsolen-Fassungen sind nicht völlig ausgeschlossen.

Activision hat es vorgemacht, Disney und nun auch Nintendo folgen auf dem Fuße: Plastikfiguren, um Videospiele zu erweitern, sind nicht nur ein lukrativer Nebenerwerb, sondern machen Action-Spiele umso interessanter für eine junge Zielgruppe. Nachdem Disney im vergangenen Jahr das Skylanders-Konzept erstmals mit einem Weltenbauer kombiniert hat, geht Disney Infinity dieses Jahr in die zweite Runde und stellt die Marvel-Helden in den Vordergrund.

Plastikfiguren in der virtuellen Welt
Disney Infinity 2.0 wird im Paket mit der Spieldisc – löblicherweise sogar, jedenfalls auf der Xbox One, samt Bedienungsanleitung – drei Spielfiguren aus dem Marvel-Universum, einer Playset-Statue und der Disney Infinity-Base verkauft. Diese Base, die per USB-Kabel an die Konsole angeschlossen wird, ist ein Lesegerät für die Chips, die in den Spielfiguren und Playset-Statuen integriert sind.
http://xboxone.gaming-universe.org/screens/review_disney_infinity_2-bild1.jpg
Stellt man eine Figur auf die Base, so kann man diese anschließend im Spiel verwenden. Außerdem kann man die Charakterwerte der jeweiligen Spielfiguren direkt auf dem Chip speichern. Interessant ist das natürlich vor allem im Mehrspieler-Modus. Spielt man nämlich mit zwei Spielern, kann jeder seine eigenen Spielfiguren verwenden und Erfahrungspunkte sammeln, die dann auch im eigenen Spiel verwendet werden können, um neue Fähigkeiten freizuschalten.

Toller Welten-Baukasten
Ohne die Verwendung eines Playsets ist Disney Infinity 2.0 nichts weiter als ein Welten-Designer. In der sogenannten Toybox kann man aus unzähligen Bausteinen, die man hauptsächlich beim Spielen eines Playsets freischaltet, eine eigene Spielwelt zusammen stellen und sogar kleine Spielaufgaben wie Wettrennen oder kleine Geschicklichkeitsspiele zusammen bauen. Diese Spielwelten kann man anschließend, sofern man sein Xbox Live-Account mit einem Disney-Account verknüpft, online bereitstellen, so dass andere Spieler die Level herunterladen und spielen können. Umgekehrt kann man dies auch bei fremden Leveln. Allerdings kann es sein, dass nicht alle Funktionen verfügbar sind, oder ein Level gar nicht erst spielbar ist, wenn man nicht bestimmte Figuren besitzt oder bestimmte Spielinhalte freigeschaltet hat. Leider ist die Stichprobe, die wir im Test genommen haben, der zur Verfügung gestellten Level ziemlich langweilig. Selbst die Entwickler-Favoriten vermögen nicht so recht zu begeistern.
 Autor:
Sebastian Küpper
Testbericht
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