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Dark Souls (PS3)

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 Spiel-Infos: Dark Souls (PS3)
Dark Souls Boxart Name: Dark Souls (PS3) (PAL)
Entwickler: FromSoftware
Publisher: Namco Bandai Partners
Erhältlich seit: 11. November 2011
Genre: Rollenspiel - Action-RPG
Spieler: 1-4
Features:
keine

Dieser Test basiert auf der PlayStation 3-Version. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden Xbox 360-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen.
 
Vor rund anderthalb Jahren kam Demon's Souls etwas verspätet hierzulande auf den Markt. Schnell ist rund um diesen Nischentitel ein Kult entstanden, der mit der Zeit immer größer wurde. Für die Spielergemeinde war es ein prickelndes Erlebnis endlich mal wieder ein sehr herausforderndes Spiel zu spielen. So gab es Hunderttausende, die schier daran verzweifelt sind, kurz davor waren ihren Controller gegen den Fernseher zu schmeißen und dennoch nach einer kurzen Pause immer wieder zurück zum Pad gerissen wurden. Diese Hassliebe war vielleicht der Grund warum dieser Kult überhaupt entstanden ist. So ist es nicht verwunderlich, dass es nach der Ankündigung von Dark Souls große Freudenausbrüche gab, die jedoch mit Angst gekoppelt waren. Schon wieder so etwas durchmachen? Die Antwort auf diese Frage könnt ihr im Test erfahren.

Untoter Krieger
Nach einem epischen Intro wird die Kamera in ein sehr dunkles Verlies geschwenkt. Tote Zombies liegen überall und viele andere Unannehmlichkeiten lassen diesen Kerker abstoßend wirken. Im hintersten Gefängnis kauert eine erbärmliche Kreatur in der Ecke. Ist er tot? Lebt er noch? Weder noch, denn es ist ein Untoter. Nachdem er die Augen öffnet fängt das Spiel auch schon an. Doch vorher bekommt ihr die Möglichkeit eine Klasse auszuwählen. Wollt ihr ein Krieger sein? Oder doch lieber auf Zauberei setzen? Euch sind bei der Charaktererstellung kaum Grenzen gesetzt. Doch wer sich wirklich unschlüssig ist kann beruhigt aufatmen, denn die Klassen sind nur für die ersten 10-15 Stunden wichtig. Während des Spiels kann man seinen Charakter dahin entwickeln, wo man ihn gerne haben möchte - doch dazu später mehr.

Den Anfang werden die meisten wohl ganz anders angehen als Demon's Souls. Während im Vorgänger die Spieler aus Unwissenheit viel zu hektisch an das Spiel herangegangen sind und dadurch ziemlich viele Tode erlebt haben, wird man bei Dark Souls erfahrungsgemäß etwas vorsichtiger starten. Korridor für Korridor läuft man so ab, in der Gewissheit, dass jederzeit ein Gegner einen Überraschungsangriff starten könnte. Das ist auch einer der Erfolgsformeln, um überhaupt am Leben zu bleiben. Das „Tutorial“-Level ist relativ schnell absolviert und wenig später gibt es eine ernüchternde Entdeckung: Anstelle des sicheren Nexus gibt es nur noch den Feuerband-Schrein, der als eine Art Schnittstelle für alle möglichen Richtungen dient. Die Spielwelt ist komplett offen, es gibt also keine Levelstruktur mehr. Ebenso neu sind die Leuchtfeuer: Diese dienen als sichere Stelle und füllen bei Gebrauch die Lebensanzeige wieder voll auf. Zudem werden die Heiltrank-Vorräte wieder aufgefüllt. Doch ganz so toll wie es sich gerade liest sind Leuchtfeuer auch nicht. All die mühsam besiegten Gegner stehen danach wieder auf der Matte bereit und warten erneut auf euch. Wie ihr schon lesen konntet, gibt es eine weitere Neuerung. Statt den zu kaufenden Heilgegenständen, von denen man theoretisch hunderte in Demon's Souls haben konnte, habt ihr in Dark Souls nur fünf sogenannte Estus-Tränke zur Verfügung. Nur im Feuerband-Schrein erhält man von Beginn an zehn. Die restlichen Leuchtfeuer müssen aufgerüstet werden.
 Autor:
Mehmet Karaca
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Leserwertung:
9.4