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CrossBoard 7

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 Spiel-Infos: CrossBoard 7
CrossBoard 7 Boxart Name: CrossBoard 7 (PAL)
Entwickler: Konami
Publisher: Konami
Erhältlich seit: 10. November 2010
Genre: Action
Spieler: 1-2
Features:
Kinect erforderlich
Warum erscheinen zum Launch einer Konsole oder in diesem Fall einer Zusatzhardware eigentlich immer wieder Spiele, die von ihrer Aufmachung her an längst überholte Zeiten erinnern? Auch Kinect bleibt davon nicht verschont und bekommt mit CrossBoard 7 von Konami eben ein solches Spiel präsentiert. Wir haben uns nun auf das virtuelle Board gestellt, sind den Abhang hinuntergedüst und haben uns das ein ums andere Mal gefragt, was unser Charakter auf dem Bildschirm da eigentlich gerade ausführt.

Neigen, lenken, schwitzen
Eines vorweg, CrossBoard 7 ist kein reines Snowboard-Spiel. So werdet ihr euch zwar immer wieder auf verschneiten Berghängen wiederfinden, aber das Spiel lässt euch auch über reißende Stromschnellen oder sandige Wüstenlandschaften brettern. In Sachen Pisten gibt es also zumindest vom Schauplatz her einiges an Abwechslung, wenngleich die gesamte Anzahl an Strecken dann doch etwas klein ausgefallen ist.
Im Grunde ist CrossBoard 7 ein Fun-Racer auf Brettern, der sich allerdings ausschließlich mit Kinect steuern lässt. Zu Beginn des Spiels werdet ihr deshalb erst einmal in mehrere Trainings-Missionen versetzt, die euch die Steuerung beibringen. Da fällt einem dann auch schnell auf, dass das Spiel durchaus hält, was es verspricht. Euer Board steuert ihr komplett durch Bewegungen eures Körpers. Ihr stellt euch seitlich zum Kinect-Sensor und müsst bei Kurven kräftig euren Körper in die gewünschte Richtung neigen. Das bedarf gerade bei Nichtkennern von Brettsportarten einiges an Eingewöhnung, aber es wird einem schnell deutlich, dass bei CrossBoard 7 voller Körpereinsatz gefragt ist. Um das Tempo zu erhöhen, könnt ihr euren Körper zudem nach vorne neigen, was über die Dauer der Abfahrten schnell in die Knie gehen kann. Alleine die Basissteuerung des Spiels sorgt schon mal für kräftig Anstrengung und wer nicht gerade durchtrainiert ist, dürfte kaum länger als 30 Minuten aushalten, ohne eine längere Pause einlegen zu müssen.

Hampelmann
Natürlich dürfen bei einem solchen Spiel spektakuläre Stunts über Schanzen, in der Halfpipe oder über Stangen nicht fehlen. Euer Charakter besitzt hierbei ein durchaus ansehnliches Repertoire, allerdings ist die Ausführung der Stunts mehr als chaotisch. Auch hier müsst ihr selbstredend euren Körper verdrehen, aber dass Saltos in eurem Zimmer wohl kaum möglich sind, ist ebenso klar. Stattdessen reicht es aus wilde Verrenkungen vor der Kamera auszuführen und so einen Stunt nach dem anderen loszulassen. Das lässt zwar den Sinn der Bewegungserkennung außen vor, sorgt aber zumindest für Gamerscorepunkte im Minutentakt.
 Autor:
Stefan Böhne
Testbericht
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Leserwertung:
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