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Assassin´s Creed Rogue

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Metzeln, Meucheln, Morden. Und Segeln.
Während der Hauptark recht überschaulich und vorhersehbar den Spieler zwischen New York und River Valley quer über den Nordatlantik schickt, bietet das Spiel Fans von Schiffe Versenken genügend Möglichkeiten den Feind auf dem Wasser auszudünnen. Diese Schießübungen sind nicht nur praktisch, sondern gestalten die ständigen Schiffsfahrten ein wenig interessanter. Vorausgesetzt natürlich, der Spieler ist daran überhaupt interessiert. Die eigentlichen Missionen haben generell ein Ziel, bieten aber auch hier wieder einige Zusatzherausforderungen. Angenommen Shay wird der Auftrag erteilt eine Person zu beschatten und diese möglichst unentdeckt zu liquidieren, erhält man nur dann die volle Synchronisation – und damit auch die Möglichkeit alle Achievements zu holen – wenn man beispielsweise noch vier Briten aus einem Versteck heraus anlockt, um ihnen dann lautlos über die Wupper zu verhelfen.
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Ein Blick auf die Details
Wer sich den vielen Feinheiten des Spiels widmet wird schnell feststellen, dass sie weit mehr als den Hauptteil des eigentlichen Spiels ausmachen. Es macht aber auch einfach mehr Spaß sich möglichst geschickt und strategisch klug auf den Dächern oder versteckt im Blätterwerk der Bäume fortzubewegen und in Prince of Persia-Manier von einer Ebene zur nächsten zu schwingen, klettern und hangeln, als einfach durch die Menge zu rasen und alles niederzumähen was entweder einen roten Frack oder eine Zielmarkierung trägt. Natürlich ist auch das möglich, aber wenn Ubisoft Sofia doch schon einmal die Möglichkeit bekommt einen großen Konsolentitel zu entwickeln, sollte man doch auch mal überprüfen, ob sie ihre Sache denn gut gemacht haben. Die Antwort ist in Sachen Umfang ein klares Ja.
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Die Technik begeistert nicht
Technisch hat sich leider nicht viel verändert. Es kommt immer noch zu nervigen Rucklern, sobald man einmal an Land losrennt, wie auch zu Clipping-Fehlern, wenn man beispielsweise versucht eine Wand hochzuklettern, die dafür offenbar nicht vorgesehen ist. Atmosphärisch orientiert sich der aktuelle Ableger an den vorigen Teilen, was man aber durchaus auch mit dem bekannten Charme des Action-Adventures in Verbindung bringen kann. Das Spiel ist wieder in mehrere Sequenzen eingeteilt welche gerade zu Beginn zur Hälfte aus Zwischensequenzen bestehen. Die Ladezeiten zwischen den Spiel- und Storyelementen sind erstaunlich lang, wenn man bedenkt, dass das Spiel erstmals eine Zwangsinstallation auf der Xbox 360 voraussetzt.
 Autor:
Tosha Klotz
Testbericht
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