Xbox 360 » Tests » A » Assassin´s Creed Rogue

Assassin´s Creed Rogue

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...
 Spiel-Infos: Assassin´s Creed Rogue
Assassin`s Creed Rogue Boxart Name: Assassin´s Creed Rogue (PAL)
Entwickler: Ubisoft Sofia
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 13. November 2014
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1
Features:
keine
Gerade noch haben wir über Assassin´s Creed: Unity berichtet, schon nutzen wir den Wind und segeln wieder mit vollen Segeln in ein neues Abenteuer rund um Verrat, Mord und Rache. Mit Assassin´s Creed Rogue versucht Ubisoft die Lücken zwischen Assassin´s Creed III und Assassin´s Creed IV: Black Flag zu schließen. Dieses Mal jedoch lassen wir die Bruderschaft hinter uns und wagen uns in feindliche Gewässer.
 
Der Wolf im Schafspelz
Wie gerade schon, zugegeben recht vage, angedeutet mischt man dieses Mal nicht die Templer, sondern die Assassinen auf. Shay Patrick Cormac ist eigentlich ein gefügiger, wenn auch kritischer Assassine. Er schippert seine älteren und erfahreneren Assassinenbrüder durch den Nordatlantik, um den Templern etwas abzunehmen, was ihnen sowieso nicht gehört. Bis hierhin nichts Neues. Direkt zu Beginn reißt Shay sich eine schwimmende Ruine unter den Nagel und nennt es Schiff. Mit seiner Crew schießt er sich den Weg auf dem Meer frei und erbeutet alles was nicht bei drei auf den Meeresgrund gesunken ist.
http://xbox360.gaming-universe.org/screens/review_assassins_creed_rogue-bild1.jpg
Meistens sind das allerdings optionale Nebenaktivitäten, die jedoch das sonst sehr gradlinige Spiel etwas abwechslungsreicher gestalten. Kommt dir bekannt vor? Ja, uns auch. Aber keine Angst, allzu bald geht der Vorhang auf und Shay sieht sich gezwungen die Seiten zu wechseln, die Bruderschaft zu verraten und Jagd auf die zu machen, mit denen er zuvor noch Seite an Seite gekämpft hat. Assassinen, die es sich zum Ziel gesetzt haben seinen Kopf von den Schultern zu trennen.
 
Wer die Wahl hat, hat die Qual
Inmitten des Siebenjährigen Krieges gesellt sich unser frischgebackener Templer zu Thomas Cook und Haytham Kenway. Diese Namen sollten dem alteingesessenen Assassin´s Creed-Fan geläufig sein. Rogue eignet sich allerdings auch hervorragend für Einsteiger, zumal sich spielerisch wenig getan hat. An der Steuerung auf hoher See wurde etwas gefeilt, ansonsten verhält sich die Steuerung wie sonst auch. Ob als Assassine oder Templer, Mord gehört zum Geschäft. Ebenso Lauschen, Stehlen, Klettern und Schleichen. Um möglichst großen Schaden anzurichten und dabei selbst unbeschadet zu bleiben empfiehlt es sich sein Schiff und seine Ausrüstung immer weiter aufzurüsten. Die Auswahl an Waffen hat sich hinsichtlich der Gesinnung des Protagonisten verändert. Wer also das volle Potenzial der Templer-Waffen ausschöpfen möchte, nur zu. Hierfür braucht man einerseits viel Geld, welches man unschuldigen Passanten und toten Briten abnehmen kann und Material, welches man am Besten bei Seeschlachten erbeutet. Das bedeutet allerdings, dass man sich auf einen großen Teil der Nebenaktivitäten stürzen sollte, wenn man das Bedürfnis nach einer guten Ausrüstung hat. Da man erstmals auch auf dem eigenen Schiff geentert werden kann, sollte man sich überlegen, ob man die Zeit nicht doch investieren möchte.
 Autor:
Tosha Klotz
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
-