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Xbox 360 im NextGen Alltagstest

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Xbox 360 – NextGen im Alltagstest
Seit Monaten warten wir auf die neue Konsolen-Generation. Saugen neue Informationen in uns auf, schauen uns Filme und Screenshots an. Und nun ist es endlich soweit. Die letzten Tage und Stunden sind bald gezählt und, sofern ihr früh genug vorbestellt habt: es werden mehr Stunden der Vorfreude als der Ungewissheit. Für die Videospiel-Redaktionen Europas ging die Wartezeit bereits letzte Woche zu Ende – so auch für Gaming-Universe. Nach einer Odyssee quer durch Deutschland hat es das Xbox 360 Premium Package nun auch bis zu mir geschafft und seit Mittwoch wird die Konsole auf Herz und Nieren geprüft. Wie sich die Konsole im Ernstkampf geschlagen hat wollen wir in diesem Feature berichten. Und dabei die Stärken der Plattform hervorheben, jedoch auch ohne Gnade auf die Schwächen hinweisen – die natürlich jedes Videospiel-System hat.


Ausgepackt – jetzt geht’s los!
Habt ihr die hübsche Verpackung aufgemacht, blickt ihr erstmals eurer Xbox 360 Hardware entgegen. Die Konsole macht einen solide verarbeiteten Eindruck und kann mit dem edlen Design wirklich gefallen. Darunter kommt dann auch sogleich das Zubehör zum Vorschein – so auch das Netzteil. Wirklich groß, das Teil – selbst nachdem man von Bildern auf die Größe vorbereitet wurde, ist man von dem 0,8kg schweren Monstrum erstmal überrascht. Nun ja – handelt sich ja nicht um das neue Pad, so kann es uns erstmal egal sein. Also alles zum TV geschleppt und angeschlossen – vorerst einmal an den guten alten 4:3 TV mit Standard-Auflösung, der mir bisher für Konsolen gute Dienste geliefert hat. Etwas widerwillig stecke ich die Composite Stecker in den beigelegten SCART-Adapter und verbinde diesen mit dem Fernseher. Power on und los geht es. Sogleich lädt die Konsole das eingelegte Project Gotham Racing 3, das schon im Menü einen guten Eindruck hinterlässt. Nur die etwas kleine Schrift trügt bisher das Bild. Statt schwarzer Balken unten und oben wird das Bild links und rechts beschnitten, damit ihr trotzdem einen vollen Bildschirm habt. Doch jetzt keine Zeit mit dem Menü verschwenden – ab ins Spiel und ein paar Rennen fahren.

Die Screenshots und Movies im Hinterkopf warte ich die Ladezeit ab und lande schnell in der FBAS-Composite-Realität: Der bekannte, meist gelbe Cinch-Stecker fürs Bild zaubert verwaschene Farben, schlechten Kontrast und das typische Rauschen auf den Bildschirm. Es bleibt absolut unverständlich, wie Microsoft einer Konsole, mit welcher sie Bilder in HD-Qualität versprechen, für Standard-TVs das schlechtmögliche Kabel beilegen. Kompatibilitätsgründe können wir hier nicht gelten lassen – mit dem Scart-Stecker, welcher sowieso praktisch bei jedem Spieler am TV zum Einsatz kommt, lassen sich gleichzeitig das hochwertige RGB-Component-Signal sowie das minderwertige FBAS-Composit-Signal zum TV übertragen. Wir raten euch dringend davon ab, eure Konsole am Standard-TV mit dem mitgelieferten Kabel zu betreiben, sondern zum Advanced-SCART-AV-Kabel zu greifen. Einmal mehr spart ein Konsolenhersteller am falschen Ort. Denkt man sich die Mängel des FBAS-Signals weg und ein RGB-Signal dazu, könnte man den Output der Xbox 360 etwa als perfektes Xbox 1 Spiel beschreiben. Die bekannten Schwächen der aktuellen Generation sind behoben und natürlich profitiert das Spiel immer noch von den neuen Effekten, aufwändigeren Physik sowie gesteigerter Anzahl Objekte auf dem Bildschirm.
 Autor:
Thomas Theiler
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