Xbox 360 Games » Xbox 360 Spieleinfos » Sega Rally Leserwertungen

Sega Rally - Leserwertungen

 Leserwertungs-Überblick:
Leserwertungen vorhanden: 4
Maximale Punktzahl: 10
Minimale Punktzahl: 5
Leserwertungsschnitt: 7.6
7.6
 
 Über Leserwertungen
Registrierte Community-User können hier ihre Leserwertung abgeben. Du bist noch nicht registriert? Dann nichts wie los zur kostenlosen Community!

Zum Eingabe-Formular...

Leserwertung von deescalator
[16-08-2008 19:31] 
Drift-Champion gesucht

Als ich gerade begann, Videospiele Mitte der 90 er Jahre toll zu finden, war die, wenn auch nur kurze, Zeit des Sega Saturn angebrochen. Der Top-Hit jener Konsole hiess damals “Sega Rally”, den ich zuvor auch schon vom Automaten in den Spielhallen kannte. Ich konnte damals nicht wissen, dass es das einzige wirklich herausragende Spiel zumindest aus diesem Bereich des Sega Saturns war, die Euphorie war damals ziemlich gross. Heute kann man im Hinblick darauf vielleicht schmunzeln, doch damals war es absolut gut. Ein rasantes Tempo, grosse Wagenmodelle und ein unbeschwertes, fast fehlerloses Arcade-Feeling, welches einen Suchtfaktor beinhaltete. Wenige Jahre danach wurde es sehr still rund um Sega, erst recht nach dem Untergang des Dreamcasts. Da Revivals ja sehr gross in Mode gekommen sind, versuchte es Sega nun erneut mit diesem wohlklingenden Namen und brachte eine gleichnamige Xbox 360 Version auf den Markt, viele Trailer konnten wir schon Wochen und Monate vorher im Internet bestaunen. Der erste Eindruck, den ich damals schon bekam, wurde unterstrichen, denn um einen riesigen Hit handelt es sich keineswegs, aber auf jeden Fall um ein solides Rennspiel, das eine gewisse Zeit lang auch offline zu fesseln vermag. Online sicher noch etwas mehr, aber viel ausprobiert habe ich Sega Rally auf Xbox Live nicht, um ehrlich zu sein. Mit dem ersten Eindruck beziehe ich mich besonders auf die Optik, die ist eben bei einem Rennspiel neben dem Tempo und der Fahrphysik einfach das Wichtigste. Gemessen an dem Anspruch, den wir an ein Spiel der Xbox 360 stellen, ist es eben nur ganz ordentlich, was uns geboten wird, oft wirkt das Ganze sogar ziemlich grob, um ehrlich zu sein. Klar ist ausserdem, dass Fans von ernsthaften Simulationen hier nicht auf ihre Kosten kommen, denn dieser Arcade-Racer ist ein unkomplizierter Rennspass, der einen schnellen Einstieg erlaubt und kein sonderlich langes Trainieren erforderlich macht. Aber genau das war ja auch von Vornherein zu erwarten gewesen.

Jegliches Drumherum wie Tuning, Trainingsmodus, ellenlange Statistiken oder etwas in der Art ist hier nicht existent, es geht einfach sofort los. Realismus wird hier nicht gross geschrieben, es herrscht einzig und allein die totale Action. Sehr gefallen haben mir die abwechslunsgreichen Strecken, welche einen grossen Anteil daran haben, dass die Rennen an sich nie langweilig werden und durchweg spannend bleiben. Das Driften ist hier von entscheidender Bedeutung, sind wir doch in der freien Wildbahn und eben nicht auf glattem Asphalt unterwegs. Es sei bemerkt, dass dieser Arcade-Racer aber keineswegs anspruchslos ist, es ist Tiefgang wirklich vorhanden. Die Modi Einzelrennen, Zeitrennen und Multiplayer (online oder offline auf Splitscreen) muss ich nicht genauer beschreiben, denke ich, Schwerpunkt ist bei “Sega Rally” erst einmal die Meisterschaft. Ehrlich gesagt besteht diese aber im Grunde nur aus vier Strecken, die es dann in unterschiedlichen Teilabschnitten und auch spiegelverkehrt zu befahren gilt. Ich vermisste den damaligen Arcade-Modus mit seinen knackigen Checkpoint-Rennen jedenfalls sehr, das fand ich weniger gut. Viele Einstellungen bei den Autos gibt es auch nicht, da nur drei unterschiedliche Typen existieren und die Auswahl allein bei der Reifenauswahl und der Schaltung besteht. Es hat aber Tradition, dass dies bei einem Arcade-Rennspiel normal ist und so schliddern wir kurz darauf schon durch die ersten Kurven. Dass Realismus hier klein geschrieben wird, bemerken wir schliesslich daran, dass Kollisionen oder das Touchieren der Fahrbahnbegrenzungen nur wenig negative Auswirkungen haben, es kostet eben nur ein bisschen Zeit, wieder in Fahrt zu kommen. Rechtzeitig auf dem unebenen Untergrund vom Gas gehen, einlenken und im richtigen Moment wieder Stoff geben: das ist Sega Rally. Aber, das ist ganz wichtig, es darf bloss nicht gedacht werden, dass dies so kinderleicht erfolgt, denn es erfordert eine gewisse Zeit, bis man das wirklich drauf hat. So kinderleicht, wie es vielleicht klingt, ist es nicht. Ehrlich gesagt wird die empfindliche Fahrphysik manchmal etwas nervig, wirkt oft viel zu sensible, last Euch daher zu Beginn nicht abschrecken.

Interessant ist, dass die Autos bei einem Rennen im wahrsten Sinne des Wortes Spuren hinterlassen, die bei der folgenden Runde zu beachten sind, so dass nicht jede Runde total gleich ist. Feststellen werdet Ihr dann, dass man in der verursachten Spurrille deutlich besser und vor allem schneller vorankommt als direkt daneben, da die Reifen dort besser haften beziehungsweise greifen, was wir dann entsprechend auch am Wackeln des Joypads beziehungsweise der Rumblefunktion merken. Das sieht zwar nach nur einem kleinen Detail aus, zeigt aber im Hinblick auf die Rundenzeiten grosse Wirkung. Haben wir schliesslich genug Erfolge verbucht, ordentlich viel Meisterschaftspunkte eingefahren, werden weitere Fahrzeuge und weitere Streckenabschnitte freigeschaltet. Seltsam ist allerdings, dass wir bekannte Automarken wie Audi, Skoda, Subaru, Toyota, Mitsubishi, Ford oder Lancia vorfinden, was auch einen angenehmen Wiedererkennungswert hat, aber auf Attribute total verzichtet wird. Welches Auto den nun genau unser Ding ist, muss ausprobiert werden. Besonders umfangreich ist die Auswahl auf jeden Fall nicht, um ehrlich zu sein. Gleiches gilt im Hinblick auf die Anzahl der Kurse, den 15 sind jetzt nicht so wahnsinnig viel. Der vorhandene Abwechslungsreichtum und die individuellen Hindernisse auf einem Kurs spenden da aber merklichen Trost. Meisterschaft nach Meisterschaft arbeiten wir uns jedenfalls nach vorne, wobei der Einstieg nach dem Erlernen des Driftens relativ leicht ist, der Schwierigkeitsgrad meistens moderat ist, am Ende aber deutlich anzieht. Was aber auch total in Ordnung ist, wie ich zumindest fand, denn so bleibt die Spannung erhalten und es wird trotzdem nie unfair oder frustrierend.

Was das Design generell angeht, so ist die Grafik hier bei Sega Rally sehr bunt. Sehr gelungen empfand ich, dass jeder Kurs individuelle Merkmale auf und abseits der Strecke hat, so dass sich kaum ein Rennverlauf dem anderen gleicht. Berg- und Talfahrten, Schnee- und Eisrennen, Fahrten durch Schlamm, Matsch, Wald, an Seen und sonnigen Wiesen und Feldern vorbei, beugen auch in optischer Hinsicht aufkommender Langeweile vor. Fast jeder Interessierte von uns wird sicher schon die Trailer im staubtrockenen Canyon, im schneebedeckten Gebirge oder durch das matschig-feuchte Tropengebiet gesehen haben, glaube ich, daher erspare ich mir jetzt eine weitere detaillierte Beschreibung. Oft hat man aber keine Zeit die nett anzuschauende Landschftsoptik zu bewundern, da man Meter nach Meter mit dem Auto rutscht, springt oder driftet und sich voll konzentrieren muss. Die Geschwindigkeit ist sehr hoch, so dass man ohnehin meistens nur starr geradeaus oder eben in Richtung der nachfolgenden Kurve schaut. Ehrlich gesagt missfiel mir aber das ab und zu auftretende Stottern der Grafik, manchmal ruckelt es doch merklich, die Bildrate bricht ein. Das war von einem Xbox 360 Spiel eigentlich nicht mehr so zu erwarten gewesen, zumal die doch vergleichsweise grobe Grafik die Hardware der 360 nicht wahnsinnig belasten sollte.

In Sachen Sound ist meine Meinung zweigeteilt: der Beifahrer spricht gekonnt und vor allem klar und deutlich die bevorstehenden Kurven und Hindernisse an, die Soundeffekte sind klar und knackig, die Melodien aber nur als belangloses Begleitgedudel zu bezeichnen, diese nimmt man einfach kaum wahr, bleiben sie doch sehr im Hintergrund und gehen fast unter. Zwar ist man ohnehin voll konzentriert angesichts des enormen Tempos und andauernden Driftens, aber ein akustischer Kick in Richtung des Adrenalinspiegels war ein Wunsch von mir, der leider eine Utopie blieb. Online bin ich schliesslich nicht viel gefahren, lediglich ein paar Male in einem Starterfeld bestehend aus sechs Fahrern und versuchte noch dazu, ordentliche Zeiten zu erzielen, um mich in den Ranglisten im Time Trial einzutragen. Sehr lange hielt ich mich dort aber nicht auf, zu kurz, um mir wirklich ein abschliessendes Urteil zu bilden. Ich bin zufrieden mit der Xbox 360 Fassung von “Sega Rally”, doch enthusiastisch wurde ich nicht, zu einem richtigen Hit fehlte noch ein bisschen. Die 44 zu erreichenden Achievements sind auf jeden Fall motivierend, da angenehm verteilt, wobei mehr als 700 Punkte offline zu haben sind.

  7 / 10
Leserwertung von Marakus
[21-11-2007 12:38] 
Die Grafik ist sehr gut . Farbenfroh und schön gestaltet .

Kann man wenig besser dran machen .

Könnten ein bischen mehr Strecken sein aber dafür lernt

man die vorhandenen besser auswendig .

Die Auto Physik ist naja , man muß sich dran gewöhnen und

dann kommt man auch um die Kurven die übrigens sehr früh angesagt werden .

Im Moment macht mir das Spiel mehr Spaß wie "Dirt" .

  8,5 / 10
Leserwertung von Mr. Bliss
[08-11-2007 14:57] 
OMG ich kann mich einfach nicht mit diesem Genre anfreunden, dennoch fand ich DIRT im Vergleich zu Sega Ralley besser
  5 / 10
Leserwertung von heloplaya1
[04-11-2007 20:44] 
hammer game

find ich besser als collin mc raly dirt
  10 / 10
Leserwertung von Rudger
[11-10-2007 16:35] 
Segarally 1 auf dem Saturn war damals unschlagbar,der zweite Teil auf dem Dreamcast war sehr gut,aber Segarally auf der X-Box 360 ist das beste Game was ich bis jetzt überhaupt gespielt habe !!

Das die Realität nicht im Vordergrund steht ist bei Segarally sowieso klar :)

Das was es auszeichnet ist ,das man jedesmal wenn man wieder spielt besser wird und lernt !

Das Fahrgefühl is sagenhaft und jede hunderstel Sekunde zählt.

Kein Game hat mich schon sooo motiviert,ausgenommen vielleicht Segarally 1 :)

  10 / 10

Regeln der Leserwertungen:
Leserwertungen sind dazu da, euer Fazit nach ausgiebigem Spielen eines Titels abzugeben. Eine Leserwertung-Wertung von 5 (gelb) entspricht einer neutralen Haltung: das Spiel ist Durchschnitt. Je stärker eure Wertung Richtung 10 (grün) wandert, desto größer war der Spaß, den ihr mit dem Titel hattet. Reicht es nicht einmal mehr zum Durchschnitt, wandert die Bewertung Richtung 1 (rot).
Jeder User ist dazu angehalten, ausgewogene Leserwertungen zu den Spielen abzugeben, welche er ausgiebig gespielt hat. Taktische Wertungen mit 1ern und 10ern o.ä. werden nicht toleriert und werden nach Ermessen durch die Mods gesperrt - was im wiederholten Fall zum Verlust des GU-Accounts führen kann.

Username:
Passwort:
Zurück zum Seitenanfang
Screenparade