Xbox 360 Games » Xbox 360 Spieleinfos » Prey Leserwertungen

Prey - Leserwertungen

 Leserwertungs-Überblick:
Leserwertungen vorhanden: 6
Maximale Punktzahl: 9.5
Minimale Punktzahl: 2.5
Leserwertungsschnitt: 7.5
7.5
 
 Über Leserwertungen
Registrierte Community-User können hier ihre Leserwertung abgeben. Du bist noch nicht registriert? Dann nichts wie los zur kostenlosen Community!

Zum Eingabe-Formular...

Leserwertung von internetmann
[28-06-2009 21:47] 
mir hat das spiel nicht so ut gefallen sorry prey
  2,5 / 10
Leserwertung von Guybrush Threepwood
[11-04-2009 23:15] 
Prey beginnt mit einem Schockeffekt. Ein so kantiges Waschbecken hat man auf der 360 nicht gesehen, seltsam zähes Wasser fließt in den Abfluss oder klippt eher unters Waschbecken und verschwindet und im Spiegel sieht man ein kantiges Gesicht, kantig im Sinne von polygonarm. Das erschreckt und verwundert im Nachhinein, denn eigentlich ist die Technik trotz einiger Slow-Downs recht fein. Es basiert zwar auf derselben Engine, die in der letzten Generation Doom³ befeuerte, liefert aber dank erstklassiger Beleuchtung und flimmerfreier Schatten ein atmosphärisches Ergebnis. Glänzende Oberflächen sind glaubwürdig abgenutzt, so dass die Sphäre wirklich alt und im Gebrauch aussieht und nicht wirkt wie von einem in Reflexionseffekte verliebten Grafiker extra für den Spieler aufbereitet. Nur die Polygonmenge bleibt gering und besiegelt Preys Schicksal als ein Spiel, für dessen Technik man zur Beschreibung wunderbar auf das Wort solide zurückgreifen darf.

Aber zurück zum Anfang. Da betrachtet sich ein Mann im Spiegel. Wenn sich in einer Geschichte ein Mann im Spiegel betrachtet, dann meistens, weil er nachdenklich ist. Und Tommy, so heißt Herr Kante eigentlich, ist nicht nur nachdenklich, er ist desillusioniert. Er ist ein Cherokee, ein Ex-Marine, hockt nach seiner Dienstzeit in seinem heimatlichen Reservat, und will eigentlich nur weg von dort. Aber er ist verliebt. In eine Barbesitzerin. Auf der Toilette ihrer Bar betrachtet er sich nun. Jen ist eine stolze Cherokee und will keinesfalls ihre Heimat verlassen. Der Konflikt ist klar, wird aber bald zur Nebensache, denn Außerirdische tauchen auf. Wenn Außerirdische in Geschichten auf der Erde auftauchen, dann meistens, um Stunk zu machen. So auch diese, die Tommy, Jen, die Bar mit ihren restlichen Insassen, ja offenbar ganz viele andere Menschen entführen, um an lecker verpacktes Protein zu kommen. Aber Tommy wird von jemanden befreit, und kämpft sich nun durch die erwähnte Sphäre, um Jen und sich da wieder rauszuholen und gleichzeitig Stolz auf sein Erbe als Cherokee zu entwickeln.

Ja, die Geschichte ist wieder mal nichts besonderes, und das obwohl die Entwickler offenbar ganz stolz darauf waren, wie sie sich über die Cherokee informierten, dass sie sogar eine Bibliographie angeben. Never judge a book by its cover, aber mehr als das Cover haben die Entwickler vielleicht gar nicht gelesen. Denn so platt werden die Mythen der Cherokee hoffentlich nicht sein, dass sie in diesem Spiel wirklich angemessen in die Science-Fiction-Story eingewoben wären.

Prey ist anders als das Gros der Ego-Shooter. In der Sphäre gibt es keine so simple Schwerkraft wie auf der Erde. Man läuft an bestimmten Stellen an den Wänden und an der Decke und muss sich als Spieler in alle Richtungen verteidigen. Wenn ein Sphärensoldat irgendwo hin muss, dann besteigt er keinen Transportpanzer, sondern erschafft ein Portal am Zielort und geht einfach durch. Tommy muss diese Portale ebenfalls nutzen, um an neue Orte zu kommen. Diese Portale führen mal durch die ganze Anlage, mal auch nur durch denselben Raum. In welchem Ego-Shooter sah man schon mal seine Spielfigur mitten im Spiel von hinten? Eigene Portale kann man aber nicht erschaffen, man muss auf das zurückgreifen, was da ist. Außerdem gibt es in der Sphäre auch kleine Planeten, die man im Handumdrehen einmal am Äquator umrundet.

Zusätzlich können Cherokee tolle Dinge, zum Beispiel ihren Körper verlassen und als unsichtbarer Geist die Umgebung durchstreifen. Dann können sie auch nicht sterben, sondern werden wieder lebendig, nachdem sie mit Pfeil und Bogen spirituele Vögel geschossen haben.

So gewappnet kommen ganz neue Dimensionen in einen ganz traditionellen Ego-Shooter. Man hat eine Lebensenergie, die absinkt, und sich an speziellen Vorrichtungen wieder auffüllen lässt. Von alleine genest man nicht. Man hat die Kraft, ein komplettes Waffenlager zu schultern und muss sich nicht zwischen den Schießprügeln mit immer zwei Feuermodi entscheiden. Und man hat Gegner, die ganz feste Verhaltensschemata haben. Sieht man einen Gegner, weiß man sofort, wie er angreift und welche Knarre man jetzt zücken muss. Die Feuergefechte sind dadurch nur leidlich spannend, man kann ja nicht mal richtig sterben und setzt das Spiel nach dem Jenseitsintermezzo an der Stelle fort, an der man ausschied, aber die Leveldesigner haben exzellente Arbeit geleistet und weben immer wieder interessante Rätsel ins Geschehen ein. Für Abwechslung sorgen Elemente, die mit den Menschen aufs Schiff gesogen wurden. Da findet ma schon mal einen Pokerautomaten, mit dem man eine Runde zocken kann. Zu gewinnen gibt es aber nichts, außer Erfolgen für den Gamerscore.

Die Sprachausgabe ist auf Englisch und besteht zu gefühlt 90% aus einem F-Wort. Tommy flucht viel und gerne, ist dabei aber nicht sehr fantasivoll, da mussten sich die Übersetzer schon anstrengen, denn im Deutschen fehlt ein vergleichbares Universalschimpfwort. Die musikalische Untermalung ist Hollywood-artig wuchtig, setzt aber keine eigenen Akzente.

Prey ist ein überdurchschnittlicher Ego-Shooter, auch wenn die Kämpfe zu simpel sind. Das Abschießen der spirituellen Wesen im Jenseits langweilt dabei rasch. Die Trefferzahl in diesen Abschnitten entscheidet, mit wieviel Energie Tommy ins Leben zurückkehrt, aber da man unbegrenzt viele Versuche hat und die Lebensenergie der Gegner nie zurückgesetzt wird, fehlt die Gefährdung des Spielers. Was soll man von einem Endgegner halten, der auch dann keine Bedrohung ist, wenn man den Controller ein paar Minuten zur Seite legt? Spannend ist was anderes. Von diesem anderen hat Prey aber glücklicherwiese mehr als genug!
  8,7 / 10
Leserwertung von Nickles
[06-07-2008 9:28] 
AUF nm pc genial,360 nicht gespielt

zum pc:die gut inszenierte story in verbindung mit intensiven gefechten,aufgelockert durch fordernde rätsel machen prey zu einem spiel wo ich auf den nachfolger warte

Klasse game
  8 / 10
Leserwertung von frechesMadl
[10-08-2007 1:19] 
also,ich hab prey durchgezockt und bin der meinung,dass das spiel der hammer ist.allerdings gibt es zu bemängeln,dass es ein wenig einfach is.

aber ich kanns nur weiterempfehlen
  9 / 10
Leserwertung von Mr. M
[02-06-2007 19:41] 
is ganz ok aber diese dauernde geballer im dunkeln nervt mich irgndwie
  7,5 / 10
Leserwertung von Beagle
[02-06-2007 12:56] 
Ich hab ir das Spiel letztens beim Mediamarkt für einen guten Preis geholt hab mir ncihts besonderes dabei gedacht aber das Spiel fesselt mich grad so an meine Xbox. Die Story und die Spielweise sind sowas von geil!!! Nur zu empfehlen...
  9,5 / 10

Regeln der Leserwertungen:
Leserwertungen sind dazu da, euer Fazit nach ausgiebigem Spielen eines Titels abzugeben. Eine Leserwertung-Wertung von 5 (gelb) entspricht einer neutralen Haltung: das Spiel ist Durchschnitt. Je stärker eure Wertung Richtung 10 (grün) wandert, desto größer war der Spaß, den ihr mit dem Titel hattet. Reicht es nicht einmal mehr zum Durchschnitt, wandert die Bewertung Richtung 1 (rot).
Jeder User ist dazu angehalten, ausgewogene Leserwertungen zu den Spielen abzugeben, welche er ausgiebig gespielt hat. Taktische Wertungen mit 1ern und 10ern o.ä. werden nicht toleriert und werden nach Ermessen durch die Mods gesperrt - was im wiederholten Fall zum Verlust des GU-Accounts führen kann.

Username:
Passwort:
Zurück zum Seitenanfang
Screenparade