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Prince of Persia Interview

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Der Prinz lässt den Sand der Zeit hinter sich und startet in ein neues frisches Abenteuer. Wir haben Jean-Christophe Guyot, Creative Director bei Ubisoft Montreal, zum kommenden Hit aus Tausend und einer Nacht ausgefragt.
 
Was hat es mit der Frau an der Seite des Prinzen auf sich? Wie sieht ihre Beteiligung im Spiel aus?
Das ist eine gute Frage. Zunächst einmal hatten wir eine feste Grundlage durch Prince of Persia, also die Akrobatik und das Kämpfen, daher wollten wir diesmal etwas Persönlicheres schaffen - also viel Charakterdrama - um sicher zu gehen, den Spieler einzubinden.

Daher haben wir einen Charakter ergänzt: Elika. Sie folgt dem Prinzen während des Abenteuers und unterstützt ihn. Das hilft uns, sie besser einzubinden, weil Elika nicht nur in den Zwischensequenzen in Erscheinung tritt, sondern auch während des Spielens dabei ist. So können wir ihre Beziehung vertiefen.

Bisher war der Prinz allein und bekommt nun eine Partnerin, mit der er interagieren kann. Außerdem wollen wir eine Verbindung zwischen dem Spieler und Elika herstellen. Sie soll für den Spieler nützlich sein und ihn beim Kämpfen, bei akrobatischen Einlagen und bei Problemen unterstützen. Man kann sie nicht kontrollieren, aber sie jederzeit um Hilfe bitten. So kommt sie zum Beispiel bei Ketten-Kombos zum Einsatz. Man greift beispielsweise mit den normalen Knöpfen an und drückt dann den Elika-Knopf, um sie einzubeziehen.
 
Man greift also nur durch das Drücken auf einen Knopf auf Elika zurück?
Sie ist förderlich für die Story, ohne einen zu starken Einfluss zu nehmen. Natürlich kann man sich mit ihr unterhalten, um mehr Informationen zu erhalten. Und auch bei der Akrobatik, wo sie unterstützend zur Seite steht, wird sie an gewissen Punkten zum zwingenden Erfordernis. Genauso wird es verschiedene Punkte im Kampf geben, an denen sie eingebunden werden kann - wie bei den erwähnten Ketten-Kombos.
 
Ich kann mich mit Elika unterhalten? Wie läuft das ab? - In Multiple-Choice-Dialogen?
Nein, alle Gespräche sind kontextabhängig. Aber man kann jederzeit im Spiel mit ihr sprechen und bekommt von ihr Informationen - zum Beispiel über sie selbst, über die Hintergrundgeschichte oder aber Hinweise bei Rätseln. Wir wollten, dass das Gameplay nicht durch ausufernde Dialoge unterbrochen wird. Stattdessen dreht es sich in Gesprächen immer um das aktuelle Geschehen.
 
Warum ist Elika dann nicht von einem anderen Spieler steuerbar? Ein CoOp-Modus hätte sich doch angeboten.
Das ist schon sehr interessant, aber mit den akrobatischen Einlagen und den sehr dynamischen Kämpfen macht uns auf einem Bildschirm die Kamera Probleme.
 
Und wenn das ganze online abläuft?
Ja, das wollten wir auch zuerst machen, aber in der Entwicklung muss man Entscheidungen treffen, was man umsetzt und was man lässt. Wir wollen uns diesmal lieber eine sehr starke Einzelspieler-Erfahrung konzentrieren. Aber das ist auf jeden Fall etwas, was uns sehr interessiert und wir uns für die Zukunft aufheben
 Autor:
Martin Eiser
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