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GU goes Guildford: Zu Besuch bei Criterion

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EA hat eingeladen und sie sind gekommen. Die Rede ist jedoch nicht von Fachpresse oder Prominenten, sondern von einigen ausgewählten Community-Seiten. Unsere Einladung führt uns nach England, genauer gesagt Guildford und um noch genauer zu sein in die Criterion Games Studios. Das Studio, welches die kreativen Köpfe hinter der Burnout-Serie beherbergt, wird ab 18. November einen brandneuen Teil der Need for Speed-Franchise veröffentlichen: Need for Speed: Hot Pursuit. Um die Stimmung für den nahenden Termin zu steigern, durften glückliche Community-Vertreter die finale Version der klassischen Rennspielserie vorab anspielen. Für diesen Event hat EA keine Kosten und Mühen gescheut, die Vertreter für drei Tage nach Großbritannien einzufliegen. Nicht nur europäische Communities sollen Gäste des Publishers sein, auch einige amerikanische Besucher haben eine langen Reise über den großen Teich angetreten. Mittendrin natürlich Gaming-Universe, welches für euch über alle Einzelzeiten des Event berichten wird. Also folgt uns in das Land der Queen um die Könige der Zerstörung zu besuchen.

Ein kurzer Flug durch die Geschichte
Die Reise beginnt für uns am Frankfurter Flughafen, wovon es mit der Lufthansa zum britischen Festland gehen soll. Mit einem Sitz in der zweiten Klasse und nur ein paar Minuten Verspätung beginnt die Reise um 13:00 Uhr deutscher Zeit. Criterion wurde 1993 von David Lau-Kee and Adam Billyard mithilfe der Firma Canon gegründet. Anfangs bestand das Unternehmen noch aus zwei Abteilungen, nämlich Criterion Games und Criterion Software. Der Software-Part entwickelte und verkaufte die Rechte der hauseigenen Grafik-Engine für Videospiele und virtuelle Realitäten, namens RenderWare. Die Software war sehr beliebt, dank der breiten Kompatibilität von PC, Mac und allen Konsolen seit Segas Dreamcast. Spiele, die die RenderWare nutzten, waren unter anderem Grand Theft Auto 3, Killer 7, Sonic Heroes, Suikoden III und natürlich die Burnout-Serie. Als jedoch EA das Unternehmen 2002 übernahm, verloren andere Spielentwickler das Vertrauen in die Engine, da praktisch ein großer Konkurrent nun an dessen Spitze stand. Zwar gibt es von offizieller Seite aus keine Version von RenderWare mehr zu kaufen, doch entwickelt Criterion Software nun intern für EA mithilfe von RenderWare. Auch Criterion Games kann auf eine lange Geschichte zurück greifen. Zwar werden sicher nur sehr wenige die Namen Trickstyle, Redline Racer oder Sub Culture kennen, die Burnout-Titel dürften allerdings einem breiten Publikum bekannt sein. Burnout Paradise war zwar bisher das einzige Spiel der Reihe in dieser Konsolen-Generation, konnte aber mit seinem Sandbox-Gameplay und herunterladbaren Inhalten trotzdem für viel Aufmerksamkeit sorgte. Doch zurück zu den eigentlichen Ereignissen. Nach einer Stunde Flugzeit landeten wir schließlich um 13:00 Uhr englischer Zeit in London. Der Fahrer, der von EA bestellten Taxigesellschaft, brachte uns zu einem schicken BMW, worin bereits ein belgischer Kollege einer Need for Speed-Fanseite auf unsere Rückkehr wartete. Zusammen ging es über die linke Spur der Autobahn von London Richtung Guildford und zu unserer Unterkunft für die nächsten zwei Nächte.
 Autor:
Björn Apel
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