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Grasshopper & Digital Reality: gamescom-RoundUp

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Mit dem großen Suda51 wurde geworben. Der kreative Kopf hinter Titeln wie Killer 7, No More Heroes oder brandaktuell Shadows of the Damned sollte eigentlich anwesend sein, als  Grasshopper Manufacture und deren Partner Digital Reality ihr Lineup im so genannten Colonia-Haus enthüllten. Familiäre Gründe haben ihn zur Absage bewegt, eindrucksvoll gestaltete sich das Meeting aber dennoch. Im 46. Stock des Hochhauses ließ sich beinahe ganz Köln überblicken. Bevor man mit Sine Mora und Black Knight Sword die eigentlichen heiß erwarteten Kracher präsentierte, stand mit Dead Block und SkyDrift quasi die zweite Garde von Beginn an zur Verfügung. Aber auch die konnte sich durchaus sehen lassen.

In Dead Block, welches übrigens bereits via Xbox Live Arcade und PlayStation Network für 800 MS-Points bzw. 10€ erhältlich ist, steuert man einen von drei absurd gestalteten Cartoon-Charakteren durch die Welt von Super RTL. Pardon, durch knallbunt gestaltete Level, die etwa an Fast Food Restaurants oder Pfadfinderhütten angelehnt sind. Optisch zwar minimalistisch designt, richtet sich das Spiel aber gar nicht so sehr an die jüngeren Gamer wie man auf den ersten Blick vermuten mag. Die jeweiligen Gebäudekomplexe, die stets über mehrere miteinander verbundene Räumlichkeiten verfügen, müssen nämlich gegen heranstürmende Zombiearten verteidigt werden. Hierzu nagelt man die Fenster entweder zu oder stellt Fallen auf. Letztere frieren die Untoten beispielsweise ein oder überschütten sie mit Fäkalien. Quasi das Abendprogramm von Super RTL. Um diese aufzubauen, benötigt es allerdings Bauteile, die sich finden lassen indem man einfach das komplette Möbelinventar der Räumlichkeiten zerkloppt. Zu diesem Zweck und natürlich auch um sich zu wehren, hat jeder Charakter eine simple Schlagwaffe zur Hand, die allerdings nicht besonders viel Schaden anrichtet. Sollten die Zombies mal zu übermächtig werden, gibt es noch eine Spezialwaffe, die zwar mächtig aufräumt, danach aber auch mächtig Aufladezeit benötigt. Die Zielbedingungen sind unterschiedlich. Manchmal gilt es, eine bestimmte Anzahl Zombies zu erledigen, ein anderes Mal müssen drei wichtige Items in den Levels aufgespürt werden um zum Schluss alle Zombies auf einmal abzuwehren. Das Spielprinzip gestaltete sich zwar ganz witzig, im Endeffekt dürfte aber trotz Koop-Modus sehr schnell Langeweile einkehren. Vor allem wird der abstruse Grafikstil nicht jedermanns Sache sein. Von den hier gezeigten Titeln mit Sicherheit der Uninteressanteste.
 Autor:
Thomas Steuer
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