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Gaming-Universe @ Ubisoft Montreal

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Bevor es mit unserem kleinen Event-Bericht zur Pressetour nach Montreal losgeht, möchte ich das Wort an den „kleinen“ Bruder unseres technischen Leiters, 360-Chef und GU-Gottheit Thomas aka J!ndu richten. Da hört man vor ein paar Wochen, dass der gute Thomas nach Montreal fliegen darf und möchte ihn überreden diese Strapazen doch lieber auf jemand anderen (mich) zu übertragen. Doch da erhält man unvorbereitet eines Morgens eine Email im Postfach, in der drinsteht, dass die Masern des jüngeren Bruders nun auch ihre Durchlaucht vergiftet haben. Nach ein paar Mails mit den PR-Leuten von Ubisoft war dann auf einmal ein neues Flugticket auf meinen Namen gebucht und irgendwie habe ich mich erst danach gefragt, worauf ich mich überhaupt eingelassen habe, denn Abflug war bereits drei Tage später. Am nächsten Tag musste dann noch schnell ein vorläufiger Reisepass beantragt werden, der zum Glück für Kanada gültig ist. Dann hieß es noch Geld zu betrügerischen Kursen umzutauschen und Kofferpacken und auch noch den neuen Harry Potter die Tage ungelesen rumliegen zu lassen, da abbestellen nicht mehr möglich war und der Postbote natürlich am Abflugtag nicht rechtzeitig seinen dicken Hinten vor unsere Haustür schwingen wollte. Also all der Stress nur wegen Thomas kleinem Bruder, der alten Virenschleuder!

Tag 1 – I believe I can fly
Samstag, 10.35 Uhr – Düsseldorf Flughafen. Da ich als einziger der von Ubisoft geladenen Pressevertreter nun eine Last-Minute-Buchung abbekommen habe, ging es für mich zunächst über Amsterdam und anschließend nach Montreal, der im übrigen zweigrößten französisch sprechenden Stadt der Welt. Wie immer galt es zunächst eine Untersuchung der ansässigen Sicherheitsleute über sich ergehen zu lassen, bevor ich anschließend per Bus in den sogenannten „Cityhopper“ von KLM gesteckt wurde. Dieser entpuppte sich als überaus winziges Propellerflugzeug, welches seine besten Tage schon lange hinter sich hatte. Die Typbezeichnung FOKKER 50 erinnerte auch gleichzeitig an den wohlklingenden Nachnamen von Ben Stiller im Kinofilm „Meine Braut, ihr Vater und Ich“. Wo für Ben Stiller in diesem Film mit Robert DeNiro die Nemesis geboren war, musste ich mich im Flieger auch auf eine ganz besondere Situation einrichten. Der Flieger war nämlich nicht nur überaus klein, sondern ausgerechnet mein Sitznachbar musste sich auch noch als nicht sonderlich zierlich entpuppen. 30 Minuten später befanden wir uns zum Glück bereits im Landeanflug auf Amsterdam.

In Amsterdam war nun erst einmal Warten angesagt. Die drei Stündchen verbrachte ich also mit einer kleinen Erkundungstour der diversen Shops, die mir alle irgendwie das neue Harry Potter-Buch andrehen wollten, eine wahre Qual. Am Flughafen in Amsterdam müssen aber irgendwie die Putzleute gestreikt haben. Nachdem mir die Mitarbeiter einer großen Burger-Kette ihre nahrhaften Speisen in die Hand gedrückt hatten, stellte sich nämlich heraus, dass kaum ein Sitzplatz nicht belegt war. Dies lag aber weniger an den vielen Leuten die alle Plätze belegten, sondern viel mehr an den meterhohen Abfallresten und Tabletts, welche als Tischdekoration ihren Platz einnahmen. Von den Toiletten möchte ich hier lieber nicht berichten.
 Autor:
Stefan Böhne
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