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Assassin´s Creed - Das Königreich

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Nicht nur die E3-Demo von Assassin’s Creed wurde uns in Montreal gezeigt, sondern erstmals auch spielbare Szenen aus dem sogenannten „Kingdom“, der zentralen Oberwelt des Spiels. Allerdings gab es das Kingdom nur als von Patrice Desilets, Creative Director von Assassin’s Creed, gespielte Präsentation zu sehen, dennoch wollen wir euch unsere Eindrücke nicht vorenthalten.

Wollt ihr jedoch mehr zu Assassin’s Creed erfahren, speziell was die Steuerung und den Missionsaufbau angeht, so empfehlen wir euch unsere ausführliche Vorschau.

Nun könnt ihr euch aber mit uns auf einen Kurzausflug in das Königreich von Assassin’s Creed freuen. Dieses stellt im Grunde genommen die Oberwelt des Spiels dar. Alle großen Städte und sonstige Gebiete sind über die enorm große Fläche des Königreichs miteinander verbunden. Patrice startet mit Altair mitten in einer Oase. Die Landschaft war bedeckt mit Wüstensand und um uns herum tummelten sich wenige Menschen und unser treues Pferd. Im Königreich ist dieses unverzichtbar. Selbst zu Ross soll es nämlich an die 15 Minuten dauern, um von einem Ende bis zum nächsten zu gelangen. Die Landschaft an sich ist aber keine reine Wüste. Vielmehr gibt es im Königreich jede Menge zu entdecken. Von bergigen Abschnitten, in denen sich einige Siedlungen eingelebt haben, über tiefe Schluchten und dunklen Höhlen gibt es viel zu entdecken. Auch euer Pferd besitzt zudem verschiedene Steuerungsoptionen. So könnt ihr schnell wie der Wind durch die Gegend galoppieren oder aber ihr setzt einen langsamen Trab an, bei dem Altair sogar seinen Kopf senkt. Dies ist vor allem bei vorbeikommenden Wachposten ratsam.

Während Altair nun also auf seinem Pferd durch die Landschaft trabt, entdecken wir eine dieser Siedlungen. Diese sind selbstverständlich deutlich kleiner als die großen Städte und bestehen nicht selten aus gerade einmal einer Hand voll Häusern. Dennoch tummeln sich auch hier die Kreuzritter und Wachen, so dass Altair ständig auf der Hut sein muss. Verhalten wir uns zu auffällig, werden wir von einer Wache entdeckt und im schlimmsten Fall kommt es sogar zu einem Kampf mit den Wachen. Die Kämpfe spielen sich ähnlich ab, wie die in den großen Städten. Ihr seid also auf ein ständiges Ausweichen und exaktes Timing bedacht. Aber in den Siedlungen leben natürlich auch Menschen, die dank der Crowd-K.I. ein eigenständiges Leben zu führen scheinen. Ein so dichtes Gewusel, wie innerhalb der Städte gibt es aber nur selten. Dafür könnt ihr aber wieder nahezu alle Wände erklimmen und so der Aufmerksamkeit mancher Wachen entkommen.
 

 
Ebenfalls interessant: Nicht selten findet ihr im Königreich einige Nebenmissionen. Beispielsweise können die Wachen einige Bewohner in einen Käfig gesperrt haben. Entscheidet ihr euch dazu diese zu befreien, führt zwar kein Weg an einem Kampf mit den Wachen vorbei, dafür erhaltet ihr so hin und wieder nützliche Informationen, besondere Gegenstände oder die befreiten Geiseln können euch im späteren Spielverlauf helfen. So lassen sich auch Mönche aus den Fängen befreien, die ihr an anderer Stelle wiedertrefft und in dessen Reihen ihr unbemerkt durch die Straßen zieht.

Rein technisch gesehen lässt sich noch nicht allzu viel zum Königreich sagen. Die Animationen der Charaktere wirken wie gewohnt perfekt und äußerst realistisch. Dies gilt vor allem für die Ausritte auf eurem Pferd. Die Weitsicht konnte ebenso überzeugen und von Ladesequenzen fehlte bislang jede Spur. Einzig störend waren gelegentliche Einbrüche in der Framerate, gerade wenn sich mehrere Charaktere auf dem Bild befanden. Diese Einbrüche dürften aber in der fertigen Version verschwunden sein, schließlich spielten sich die Einlagen in Jerusalem bereits fließend und ohne Probleme. Abenteurer dürfen sich im November also auf jede Menge Geheimnisse abseits der Hauptstory freuen.
 Autor:
Stefan Böhne
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